1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Impfpriorisierung könnte bald wegfallen: „Im Mai sehe ich das noch nicht“

Erstellt:

Von: Johanna Werning

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz.
Der NRW-Gesundheitsminister will über die Coronalage informieren (Archivbild). © Marcel Kusch/dpa

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann geht davon aus, dass bis Mai an der Impfpriorisierung festgehalten wird. Bis dahin sollen Chroniker geimpft werden.

Update vom 23. April, 13:21 Uhr: Wie lang die Ausgangssperren und die weiteren Maßnahmen gelten, ist noch nicht absehbar. „Wir müssen erst einmal sehen, dass wir die Inzidenzen senken“. Die Notbremse ermögliche es jedoch regional zu lockern, wenn die Zahlen stimmen. „Wenn die Kommune unter 100 ist, ist das Einkaufen auch ohne Testen wieder möglich.“ Damit beendet Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Pressekonferenz.

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Coronalage und die Ausgangssperre

Update vom 23. April, 13:09 Uhr: In mehreren Städten und Kreisen in NRW gilt bereits eine Ausgangssperre. Viele weitere Bereiche könnten aufgrund der hohen Inzidenzwerte und der greifenden Notbremse folgen. Personen, die sich auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg nach der Arbeit befinden und kontrolliert werden, sollten eine Bescheinigung des Arbeitgebers bereithalten. Es reiche jedoch auch, wenn man glaubhaft versichere, dass man sich auf dem Weg von oder zur Arbeit befindet.

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – Impftermine für Chroniker bald freigeschaltet

Update vom 23. April, 13:07 Uhr: Ab dem 30. April sind die Impftermine für Chroniker freigeschaltet. Bei der Impfbuchung müssen die chronisch Kranke angeben, dass sie aufgrund ihrer Krankheit zur Gruppe zwei zählen. Beim Impftermin brauchen sie dann eine Bestätigung von ihren Fachärzten „und dann werden die geimpft“, so Minister Laumann weiter.

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage Impfpriorisierung bis Juni oder Juli

Update vom 23. April, 13:01 Uhr: „Ich hoffe, dass im Juni oder Juli die Impfpriorisierung aufgehoben werden kann. Ich sag es aber auch ganz deutlich: Im Mai sehe ich das noch nicht.“ Dennoch ist Laumann mit dem Impffortschritt zufrieden. „Gerade die Hausärzte machen das ganz toll.“

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – Impfpriorisierung wird nicht aufgehoben

Update vom 23. April, 12:56 Uhr: Die Impfreihenfolge für Astrazeneca soll zunächst nicht aufgehoben werden. „Wir haben die Reserven nicht.“ Praxen, in denen Impfstoff übrig bleibt, können jedoch im Einzelfall entscheiden. „Wir haben nicht die Situation, dass wir die Priorisierung grundsätzlich aufheben können. Im Übrigen ist Köln und Umgebung allein so groß wie Mecklenburg-Vorpommern.“

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – „Die Impfung in der Prio zwei laufen auf Hochtouren“

Update vom 23. April, 12:53 Uhr: „Die Impfung in der Prio zwei laufen auf Hochtouren“, so der CDU-Politiker in der Pressekonferenz. Im Mai sollen für chronische Kranke die Impfkampagne richtig losgehen. Ab dem 30. April soll eine Terminbuchung möglich sein. „Darum bitte ich die über 70-Jährigen, bis zum 30. April einen Termin zu buchen.“

In den nächsten Wochen sollen außerdem Wohnungslose geimpft werden. „Da empfiehlt sich der Impfstoff von Johnson&Johnson, weil der nur einmal verimpft werden muss“, so der Minister weiter.

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Coronalage – Testbereitschaft soll gefördert werden

Update vom 23. April, 12:48 Uhr: Gesundheitsminister Laumann verkündet, dass Arbeitnehmer zweimal in der Woche einen Coronatest anbieten sollen. Dabei appelliert er an die Arbeitgeber, die Tests auch mit einem Formular zu bestätigen, sodass die Tests beispielsweise auch für Friseurbesuche gelten. „Das fördert die Testbereitschaft“ der Arbeitnehmenden.

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – Testangebot soll genutzt werden

Update vom 23. April, 12:41 Uhr: In der Pressekonferenz appelliert Laumann an die Bevölkerung, dass das Testangebot genutzt werden soll. „Das Testen ist neben dem Impfen eines unserer schärfsten Waffen.“ Auch die Ausgangsbeschränkungen seien eine gute Maßnahme gegen das Virus. Dennoch seien die Beschränkungen „das letzte Mittel.“

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – „Das Virus ist nicht zu unterschätzen“

Update vom 23. April, 12:41 Uhr: „Das Virus ist nicht zu unterschätzen“, richtet Laumann an „Diejenigen, die glauben, dass die Maßnahmen nicht nötig“ wären. Während in der ersten und zweiten Welle eine Person durchschnittlich zehn Tage beatmet werden, seien es nun durchschnittlich 15 Tage. „Das mache sich auch bei dem Personal bemerkbar“, so Laumann weiter. „Wenn wir zu locker werden, dann sieht man das 14 Tage später auf den Intensivstationen.“

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – Liveticker zur Pressekonferenz

Update vom 23. April, 12:34 Uhr: Gesundheitsminister Laumann startet die Pressekonferenz zur aktuellen Coronalage in NRW. „Der Wocheninzidenz in NRW liegt bei 181.“ Gerade die Lage in Krankenhäusern „muss man sehr ernst nehmen. Wir haben eine Situation in den Krankenhäusern, dass wir über 3.000 Personen in Behandlung haben.“ Lediglich 748 Intensivbetten sind derzeit in NRW frei. Dennoch: „Von einer Katastrophenlage sind wir weit entfernt“, so der CDU-Politiker weiter.

Jetzt live: Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – Liveticker zur Pressekonferenz

Update vom 23. April, 12:34 Uhr: Die Pressekonferenz startet offenbar leicht verzögert.

Gesundheitsminister Laumann über aktuelle Lage – Liveticker zur Pressekonferenz

Erstmeldung vom 23. April: Düsseldorf – Am Freitag, 23. April, gibt der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann eine Pressekonferenz zur aktuellen Coronalage in Nordrhein-Westfalen. Auch zur Impfkampagne will sich der CDU-Politiker am Mittag äußern. 24RHEIN berichtet im Liveticker über das Geschehen.

Pressekonferenz mit Laumann: NRW-Gesundheitsminister zur aktuellen Coronalage

Bei der Pressekonferenz in Düsseldorf will Gesundheitsminister Laumann unter anderem über die aktuelle Coronalage in NRW informieren. Dabei dürfte es spannend werden. Im ganzen Bundesland steigen die Infektionszahlen. Wie die dpa berichtet, liegen am Freitag, 23. April, fast alle Kreise und kreisfreien Städte in NRW über der kritischen Corona-Wocheninzidenz von 100. Ab diesem Wert gelte laut Corona-Notbremse eine nächtliche Ausgangssperre.

Von der Regelung ist der CDU-Politiker jedoch nicht überzeugt. Am Freitag sagte er im Radiosender WDR5, dass der Wert zu niedrig angesetzt sei. Ausgangssperren dürften nur das „allerletzte Mittel“ sein. Aktuell gelten in mehr als zehn Städten die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen. In Köln gilt die Ausgangssperre bereits seit letzter Woche.

Pressekonferenz Coronalage in NRW: Laumann äußert sich zum „aktuellen Impfgeschehen“

Auch das „aktuellen Impfgeschehen in Nordrhein-Westfalen“ soll in der Pressekonferenz von Laumann thematisiert werden, so das Land NRW im Vorfeld zur Pressekonferenz. Dabei soll es vor allem um die Impfpriorisierung gehen. Laut dpa halte der Landesminister eine Aufhebung der Impfreihenfolge in NRW Anfang Juni für möglich.

Damit würde das Land den Beispielen von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Bayern folgen. Die drei Länder haben bereits den Impfstoff Astrazeneca für alle Personengruppen freigegeben. Voraussetzung für eine Aufhebung in NRW sei jedoch, dass es mehr Impfstoff gebe, sagte Laumann bei WDR5. Mit einer großen Lieferung rechne er im Juni. Nachdem dann eine große Gruppe von chronisch Kranken und älteren Menschen geimpft wurden, könne die Priorisierung aufgehoben werden. (jw)

Auch interessant