Lockerungen im Nachbarland

Reisen in die Niederlande: NRW-Minister spricht deutliche Warnung aus

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Bereits seit dem 28. April haben die Außengastronomie (hier Venlo) und viele Cafés in den Niederlanden wieder geöffnet.

Am Wochenende hatten sich auch viele NRW-Bürger die Lockerungen in den Niederlanden zu Nutze gemacht. Ein Minister spricht nun eine deutliche Mahnung aus.

Düsseldorf – Nordrhein-Westfalens Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) hat an die Bürger appelliert, nicht notwendige Reisen in die Niederlande zu unterlassen. „Die Corona-Infektionszahlen in den Niederlanden sind mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von immer noch 280 nach wie vor hoch – und auch deutlich höher als in Nordrhein-Westfalen“, sagte Holthoff-Pförtner am Dienstag der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Coronavirus: NRW arbeitet eng mit Nachbarn zusammen – Viel Andrang nach Lockerungen in Niederlanden

Nach seinen Worten sind beide Länder in einem guten Austausch. Holthoff-Pförtner verwies auf die von NRW, Belgien und den Niederlanden getragene „Cross-Border-Taskforce Corona“, die sich seit über einem Jahr als Instrument des Krisen-Managements bewährt habe. „Dazu gehören mindestens einmal in der Woche der Informationsaustausch und die gemeinsame Suche nach Lösungen für grenzüberschreitende Probleme“, sagte er.

Seit knapp einer Woche gibt es in den Niederlanden Lockdown-Lockerungen. So können Geschäfte wieder Kunden empfangen und Cafés und Restaurants die Außenbereiche öffnen. Die niederländische Grenzstadt Venlo hatte am Sonntag die Innenstadt wegen Überfüllung geschlossen. Parkplätze wurden gesperrt und der ankommende Verkehr aus dem Zentrum wieder hinausgeleitet. (os mit dpa/lnw)

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