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Corona NRW: Fitnessstudios dürfen öffnen – unter diesen Voraussetzungen

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Von: Johanna Werning

Veronika und John freuen sich über das erste Training im Fitness-Studio nach Lockdown in Essen.

Veronika und John freuen sich über das erste Training im Fitness-Studio nach Lockdown in Essen. © Rupert Oberhäuser / Imago

Gewichte stemmen und auf dem Laufband auspowern: Schon bald dürfen Fitnessstudios in Nordrhein-Westfalen öffnen. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind.

Düsseldorf – Für Faulpelze gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Ab dem 28. Mai dürfen die Fitnessstudios in NRW wieder öffnen – wenn die Inzidenz stimmt. Das geht aus der neuen Corona-Schutzverordnung hervor. Entscheidend dabei ist die stabile Inzidenz der jeweiligen Kommune oder kreisfreien Stadt.

Corona in NRW: Schrittweise Öffnung der Fitnessstudios – der Überblick

NRW: Fitnessstudios dürfen wieder öffnen – diese Regeln gelten

Bei der Corona-Schutzverordnung treten Lockerungen schrittweise in Kraft. Fitnessstudios dürfen ab der zweiten Stufe öffnen. Das heißt, wenn die Inzidenz unter 50 ist, kann trainiert und geschwitzt werden. Es gelten jedoch besondere Regelungen. Für den Besuch des Fitnessstudios benötigt man einen negativen Corona-Schnelltest. Dieser darf maximal 48 Stunden alt sein. Alternativ ist es auch möglich, einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung vorzulegen.

Zusätzlich muss das Fitnessstudio die Kontaktverfolgung sicherstellen, so die Landesregierung NRW. Besucherinnen und Besucher müssen vor ihrer Trainingszeit also ihre Kontaktdaten angeben. Ist die regionale und landesweite Inzidenz unter 35, kann in Fitnessstudios auch ohne negatives Testergebnis trainiert werden.

Corona in NRW: Fitnessstudios dürfen öffnen – stabile Inzidenz ist ausschlaggebend

Ausschlaggebend, welche Regeln gerade gelten, ist die stabile Inzidenz. Als stabil gilt eine Inzidenz, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (montags bis samstags) der jeweilige Schwellenwert unterschritten wird. Wenn das der Fall ist, gilt die Lockerung ab dem übernächsten Tag (Sonn- und Feiertage werden mitgezählt).

Die stabile Inzidenz entscheidet auch über die Rücknahmen der Lockerungen. Wenn der Schwellenwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, greifen wieder die Regelungen der vorherigen Stufe. Ausgeführt wird die erneute Maßnahme dann am übernächsten Tag. Ob es bei dem korrekten Fall um Sonn- und Feiertage handelt, zählt bei der Rechnung nicht.

Corona in NRW: Die weiteren Lockerungen und Öffnungsschritte

(jw)

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