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Coronavirus: NRW bekommt am zweiten Weihnachtsfeiertag 9750 Impfdosen – hier können Sie sich impfen lassen

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Von: Nina Büchs

Eine Frau im Schutzanzug und Mund-Nase-Bedeckung impft eine Frau, die ebenfalls eine Maske trägt.
Ulm: Dorothea Gansloser (l) und Kim Gühler simulieren im Messezentrum eine Impfung. © Stefan Puchner/dpa

In NRW werden am 26. Dezember 9750 Impfdosen erwartet. Sie sollen in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt gleich verteilt werden.

Update vom 22. Dezember, 16.00 Uhr: Bei der ersten Impfstoff-Lieferung in Nordrhein-Westfalen am kommenden Wochenende soll jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt gleich viele Impfdosen erhalten, nämlich 180. Dies teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Dienstag in Düsseldorf auf dpa-Anfrage mit. 

Coronavirus: NRW bekommt am zweiten Weihnachtsfeiertag 9750 Impfdosen

Update vom 22. Dezember, 14:15 Uhr: NRW erwartet am zweiten Weihnachtsfeiertag die erste Lieferung mit 9750 Impfdosen gegen das Coronavirus. Das teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Montagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. Am 28. und am 30. Dezember sollen demnach weitere Lieferungen mit insgesamt 273 000 Impfdosen für das einwohnerreichste Bundesland folgen. Darüber hinaus würden im Januar wöchentlich exakt 141 374 Portionen des Serums erwartet.

Bundesweit werden insgesamt 1,3 Mio. Impfdosen bis Ende 2020 verteilt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte auf Twitter, bis Ende dieses Jahres sollten insgesamt mehr als 1,3 Millionen Impfdosen an die Bundesländer ausgeliefert und von diesen an Impfteams verteilt werden. Im Januar würden dann jede Woche mindestens weitere 670 000 Dosen ausgeliefert. Er bekräftigte, dass die Impfungen in Deutschland am 27. Dezember beginnen sollen.

Corona-Impfungen in NRW: Zuerst wird in Pflegeeinrichtungen geimpft

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) äußerte sich erfreut über die Zulassung. „Mit großer Kraftanstrengung haben wir in Nordrhein-Westfalen in den letzten Wochen die notwendigen Vorbereitungen getroffen“, sagte er der dpa. „Klar ist: Impfstoff, der in Nordrhein-Westfalen eintrifft, wird schnellstmöglich verimpft werden.“ Vorerst werde dies allerdings nicht in den Impfzentren geschehen. „Aufgrund der zunächst begrenzten Mengen werden wir damit beginnen, in den Pflegeeinrichtungen zu impfen.“

Kampf gegen Corona: An diesen Standorten können Sie sich impfen lassen

Impfzentrum AachenAachener Eissporthalle
Impfzentrum DürenEhemaliges Telekom-Gebäude
Impfzentrum EuskirchenEhemalige Eifelhöhen-Klinik
Impfzentrum Rhein-Sieg-KreisAsklepios Kinderklinik
Impfzentrum Siegen-WittgensteinEhemaliges Bauking-Gebäude
Impfzentrum KölnMesse Köln
Impfzentrum LeverkusenErhohlungshaus der Bayer-Kulturabteilung
Impfzentrum RemscheidHalle West
Impfzentrum Rheinisch-Bergischer KreisRheinBerg Galerie
Impfzentrum SolingenEhemaliger Kaufhof
Impfzentrum WuppertalUni-Campus Freudenberg
Impfzentrum Oberbergischer KreisEinkaufszentrum Bergischer Hof (frühere Karstadt-Filiale)
Impfzentrum OlpeIndustriehalle in Altendorn
Impfzentrum Märkischer Kreis 1Historische Schützenhalle Lüdenscheid
Impfzentrum HochsauerlandkreisKonzerthalle Olsberg
Impfzentrum HagenStadthalle Hagen
Impfzentrum Ennepe-Ruhr-KreisEhemaliger Aldi-Markt in Ennepetal
Impfzentrum DortmundWarsteiner Music-Hall
Impfzentrum MettmannRäume der Firma Timocom
Impfzentrum DüsseldorfMerkur-Spiel-Arena
Impfzentrum ViersenEhemaliges Dülkener Krankenhaus
Impfzentrum MönchengladbachEhemalige Flüchtlingsunterkunft im Nordpark
Impfzentrum KrefeldContainer auf Sprödentalplatz
Impfzentrum DuisburgTheater am Marientor
Impfzentrum EssenMesse Essen
Impfzentrum OberhausenWilly-Jürissen-Halle
Impfzentrum BottropUnternehmenshallen von Fressnapf und Golf Arena am Südring
Impfzentrum GelsenkirchenEmscher-Lipper-Halle
Impfzentrum RecklinghausenLeichtbauhalle am Konrad-Adenauer-Platz
Impfzentrum HerneDreifachsporthalle im Revierpark Gysenberg
Impfzentrum WeselNiederrheinhalle
Impfzentrum KleveHansehalle Grieth auf dem Messegelände in Kalkar
Impfzentrum BorkenInterkommunaler Bauhof
Impfzentrum CoesfeldVeranstaltungsräume Unternehmen Wiesmann
Impfzentrum MünsterHalle Münsterland
Impfzentrum UnnaKreissporthalle 2
Impfzentrum HammDreifachsporthalle der Friedensschule
Impfzentrum SoestGewerbegebiet West Halle Firma Eaton - CEAG Notlichtsysteme
Impfzentrum PaderbornSälzerhalle in Salzkotten
Impfzentrum HöxterStadthalle Brakel
Impfzentrum WarendorfGelände der Abfallwirtschaftsgesellschaft in Enningerloh
Impfzentrum GüterslohNAAFI-Shop (ehem. Supermarkt brit. Streitkräfte)
Impfzentrum LippeEhemalige Lipperlandhalle in Lemgo
Impfzentrum HerfordEhemaliges Gelände des Kuchenerstellers Wellmann
Impfzentrum BielefeldStadthalle Bielefeld (Ausstellungshalle)
Impfzentrum Minden-LübbeckeSporthalle Unterlübbe
Impfzentrum SteinfurtFlughafen Münster/Osnabrück

Coronavirus: Impfstoff soll laut Laschet kostenlos sein

Update vom 02. Dezember, 16.30 Uhr: Nach Angaben von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sollen die Impfungen gegen das Coronavirus kostenlos sein. Dies sagte Laschet im Gespräch mit dem WDR-Morgenmagazin. Die anfallenden Kosten für den Impfstoff sollen dagegen von Bund, Ländern und aus den Mitteln der Krankenversicherungen finanziert werden. Laut der Tagesschau variieren die Kosten für den Impfstoff je nach Hersteller. Somit werden für die Impfdosis zwischen 2,50 und 15,50 Euro berechnet.

Laschet: Bis zum Jahreswechsel sollen eine Millionen Impfdosen für NRW zur Verfügung stehen

Update vom 01. Dezember, 16.05 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hofft darauf, dass zum Jahreswechsel eine Million Impfdosen für unser Bundesland zur Verfügung stehen. Zuvor hatte das NRW-Kabinett mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) getagt. Bis die Pandemie ausgebremst sei, sei „aber noch viel Disziplin der Bevölkerung nötig“, so Laschet.

Update vom 01. Dezember, 14.15 Uhr: In Sankt Augustin wird ein Impfzentrum in der Asklepios Kinderklinik entstehen. Dafür soll eine Etage mit rund 600 Quadratmetern genutzt werden. Für den Impfbereich wird es vier „Impfstraßen“ geben. Dies geht aus einer Meldung der Rhein-Sieg Rundschau hervor.

Coronavirus: 100 von 4.500 Apotheken in NRW können Corona-Impfstoff vorbereiten

Update vom 01. Dezember, 12.00 Uhr: In rund 100 von insgesamt 4.500 Apotheken in NRW kann der Corona-Impfstoff vorbereitet werden, sodass die Menschen damit direkt in den Impfzentren geimpft werden können. „Nur diese 100 Apotheken verfügen über die geeigneten Rein- und Kühlräume und über das Fachpersonal“, sagt Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein gegenüber der Rheinischen Post. „Diese Apotheken gibt es flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen“, so Preis. In den vorgesehenen Apotheken wird oft auch Zytostatika, ein Medikament zur Behandlung von Krebs, hergestellt. Bis Ende 2021 sollen rund 60 Prozent der Bevölkerung in NRW geimpft werden.

53 Impfzentren in NRW – Düsseldorf richtet Merkur Spiel-Arena als Impfzentrum ein

Update vom 01. Dezember, 11.30 Uhr: Auch in Düsseldorf werden die Standort-Pläne für neue Impfzentren konkreter. So soll nun die Merkur Spiel-Arena für Impfungen genutzt werden. Wie die Stadt ankündigte, sollen hier bald bis zu 2.400 Menschen pro Tag geimpft werden.

Coronavirus: Das ist die Impfstrategie in NRW – Massenimpfungen erst ab Mitte 2021

Update vom 26. November, 15.00 Uhr: Ein Empfehlungspapier des Landes NRW gibt nun Aufschluss darüber, wie die das Impfen in den 53 Impfzentren organisiert werden soll. So soll unter anderem ein Einbahnsystem durch „Impfstraßen“ für einen reibungslosen Ablauf in den 53 Impfzentren sorgen. Ab Mitte Dezember sollen außerdem erst Risikogruppen, medizinisches Personal im Krankenhaus und Pflegekräfte in Heimen geimpft werden. Drei Monate später, ab März 2021, werden auch Beschäftigte der kritischen Infrastruktur, ambulantes medizinisches Personal und ambulante Pflegekräfte geimpft. Massenimpfungen wird es voraussichtlich erst ab Mitte 2021 geben. Dies geht aus einer „Skizze zur Impforganisation in Nordrhein-Westfalen“ hervor.

Derzeit geht das Gesundheitsministerium davon aus, dass alleine in der ersten Welle mindestens 900.000 Menschen geimpft werden können. Besonders schwache Menschen aus Risikogruppen sollen vor allem vor Ort in den Heimen und in ihren Wohnungen geimpft werden.

Schon Mitte Dezember sollen in NRW insgesamt 53 Impfzentren entstehen. Nun kündigte das Gesundheitsministerium an, dass dort monatlich zu Beginn 10.000 Impfungen je 100.000 Einwohner möglich sein sollen. Für die nordrhein-westfälische Domstadt Köln wären dies etwas mehr als 100.000 Impfungen im Monat. Zusätzlich sollen monatlich 4.000 Menschen pro 100.000 Einwohner von mobilen Teams und in Krankenhäusern geimpft werden.

Coronavirus: 53 Impfzentren in NRW geplant - hier können Sie sich impfen lassen

Update vom 25. November, 14.30 Uhr: Für den Kreis Euskirchen wird die bisherige Eifelhöhenklinik in Nettersheim-Marmagen als Impfzentrum genutzt, so Landrat Markus Ramers. Die Klinik liegt rund 30 Kilometer von der Stadt Euskirchen entfernt.

Köln – Hoffnungsschimmer in der Corona-Krise: Noch bis Mitte Dezember sollen in ganz NRW insgesamt 53 Impfzentren entstehen. Die Suche nach den genauen Standorten läuft auf Hochtouren – hier und da gibt es auch schon konkrete Vorschläge.

Köln, Düsseldorf, Münster, Steinfurt – an diesen NRW-Standorten werden Sie schon bald gegen den Coronavirus geimpft

In Nordrhein-Westfalen soll es bis Mitte Dezember in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Impfzentrum geben. Damit wird in naher Zukunft an insgesamt 53 Standorten in NRW ein Impfstoff verabreicht. So bereitet sich unter anderem auch die Stadt Köln schon mit zwei konkreten Vorschlägen auf den Aufbau eines Impfzentrums vor. Im Gespräch seien derzeit der Kölner Hauptbahnhof und der Flughafen, teilte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag mit. Auch mit der Kölner Messe habe die Stadt bereits Kontakt aufgenommen.

Konkrete Vorstellungen hat auch der Kreis Steinfurt. Hier könnte ein Impfzentrum am Terminal A des Flughafens Münster/Osnabrück entstehen. Zusätzlich sollen auch mobile Teams zu den Menschen im Kreis fahren, die geimpft werden müssen aber selbst nicht in der Lage sind, zum Flughafen zu fahren. In Münster steht dagegen ein Impfzentrum auf dem Gelände der Halle Münsterland im Gespräch. Düsseldorf plant, dafür die Veranstaltungshalle ISS Dome oder die Messe als neuen Standort für das Impfzentrum zu nutzen.

Kampf gegen Coronavirus: 53 Impfzentren in NRW geplant - darunter auch Flughäfen und Messen

Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstagmorgen bei WDR5 verkündete, werde das breit angelegte Impfen eine „sehr große Aufgabe werden“. Die Organisation der Standorte soll zudem in den Händen der jeweiligen Landräte und Oberbürgermeister liegen. „Das sind auch die einzigen, die es können. Man muss ja auch vor Ort die Liegenschaften kennen“, so Laumann. Wann der Impfstoff genau verfügbar sein wird, ist derzeit noch unklar. Die Hoffnung des NRW-Gesundheitsministers ist jedoch, dass die Zentren schon Mitte Dezember bereitstehen werden.

Coronavirus: Impfzentren in NRW ab Mitte Dezember geplant - diese Menschen werden zuerst geimpft

Wie Laumann weiter bekannt gab, soll der Impfstoff zunächst nur vorerkrankten und pflegebedürftigen Personen verabreicht werden. In NRW seien dies circa 800.000 Menschen. Den Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums zu Folge müssten rund 55 bis 65 Prozent der Bevölkerung geimpft werden, um eine Herdenimmunität sicherzustellen und die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Eine Impfpflicht soll es jedoch nicht geben.

Corona-Impfzentren in NRW: Freiwillige Helfer aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich gesucht

Damit genug Menschen gegen den Coronavirus geimpft werden können, werden derzeit noch Freiwillige aus dem Medizin- und Pflegebereich gesucht, die bei der Verabreichung des Impfstoffes helfen können. Im Gespräch mit dem WDR kündigte Laumann an, dass Personal, das derzeit nicht in Vollzeit arbeite, motiviert werden solle, „ein paar Stunden länger zu arbeiten“. Dies müsse aber mit den Familienaufgaben vereinbar sein. Aktuell würden sich aber viele Leute in das Freiwilligenregister eintragen – unter anderem hätten auch Rentner, wie etwa pensionierte Krankenschwestern, ihre Hilfe angeboten.

Damit scheint nun die Planung zu den Impfzentren in NRW auf gutem Weg zu sein – und auch das Weihnachtsfest im Kreis der Familie könnte dann vielleicht auch zu etwas weniger Sorgenfalten führen. (nb mit dpa)

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