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Corona in NRW: Inzidenz steigt weiter – große Spanne zwischen den einzelnen Regionen

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Polizisten kontrollieren auf der Rheinuferpromenade in Düsseldorf die Einhaltung der Corona-Regeln, während im Hintergrund der Rheinturm und die Rheinkniebrücke zu sehen sind.
In NRW steigen die Inzidenzwerte weiter (Symbolbild) © Jonas Güttler/dpa

Die Inzidenz steigt in NRW weiter an. Am Donnerstag liegt der Wert bei 1346,4. Zwischen den einzelnen Städten und Kreisen gibt es jedoch eine große Spanne.

Berlin/Düsseldorf – Rund 50.000 Corona-Neuinfektionen haben die Gesundheitsämter in NRW dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages gemeldet. Damit liegt die landesweite Inzidenz für Donnerstag, 10. März, bei 1346,4. In einzelnen Regionen ist der Wert jedoch doppelt so hoch.

Corona in NRW: Inzidenz bei 1346,4 – große Spanne zwischen den einzelnen Regionen

Trauriger Spitzenreiter bei den Inzidenzen ist weiterhin Köln – mit einer weiter gestiegenen Inzidenz von 2784,6 (Vortag 2695,8). Das ist zugleich der fünfthöchste Wert im bundesweiten Vergleich aller Kreise und kreisfreien Städte. Nach der Karnevalswoche waren die Neuinfektionen in Köln nach oben geschnellt. Ein Karnevalseffekt wird vermutet, belegbar war das bisher aber nicht. Köln hatte zudem sehr früh einen hohen Anteil der Omikron-Subvariante BA.2, die noch leichter übertragbar sein soll. Durch die hohen Inzidenzen in Köln gibt es nun erste Auswirkungen auf den Klinikalltag.

In NRW gehen die Zahlen weit auseinander. Die Spanne liegt zwischen 2784,6 und 409,5 im Kreis Unna. Am geringsten ist die Inzidenz im Kreis Unna mit 409,5.

Corona in NRW: So sind die Inzidenzwerte am Donnerstag, 10. März

Corona in NRW: Auch bundesweit steigen die Zahlen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls deutlich auf 1388,5. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1319,0 gelegen und vor einer Woche bei 1174,1. Experten gehen bei den bundesweiten Zahlen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten insbesondere in den Gesundheitsämtern, oftmals werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. (jw mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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