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Coronavirus: NRW-Kommunen bitten Bundeswehr um Hilfe – dafür werden sie eingesetzt

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Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sitzen in einer Schulung für die Kontaktnachverfolung im Gesundheitsamt.
Die Corona-Lage gilt als angespannt, Unterstützung erhalten Kommunen in NRW deshalb wieder von der Bundeswehr. Soldaten helfen zum Beispiel bei der Kontaktnachverfolgung. (Archivbild) © Rolf Vennenbernd/dpa

NRW-Kommunen wie Düsseldorf, Duisburg oder Solingen bitten aufgrund der aktuellen Corona-Lage wieder zunehmend die Bundeswehr um Unterstützung.

Düsseldorf – Angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen bitten nordrhein-westfälische Kommunen wieder zunehmend die Bundeswehr um Hilfe. Aktuell seien aufgrund von 35 Hilfeleistungsanträgen in NRW bereits fast 500 Unterstützungskräfte im Einsatz, sagte ein Sprecher des Bundeswehr-Landeskommandos NRW. Sie würden meist bei der Kontaktnachverfolgung oder für den Betrieb kommunaler Impfzentren eingesetzt.

Acht weitere Hilfeleistungsanträge seien derzeit in Bearbeitung. Sobald sie bewilligt seien, gingen rund 100 weitere Soldatinnen und Soldaten in Nordrhein-Westfalen in den Einsatz.

Coronavirus NRW: Kommunen bitten Bundeswehr um Hilfe – Einsätze unter anderem in Düsseldorf und Essen

Am Montag hatte die Klever Landrätin Silke Gorißen (CDU) 16 Bundeswehrangehörige aus einer nahe gelegenen Kaserne zu einem knapp dreiwöchigen Hilfseinsatz begrüßt. Am Dienstagnachmittag wollten in Düsseldorf Bundeswehr-Kräfte ihren Einsatz antreten. Hilfseinsätze gibt es nach Angaben der Bundeswehr aktuell oder in den nächsten Tagen etwa in Kleve, Duisburg, Rhein Kreis Neuss, Viersen, Düsseldorf, Wesel, Oberhausen, Essen, Mühlheim, Wuppertal und Solingen.

Coronavirus: Im Februar halfen landesweit 2000 Soldaten in Gesundheitsämtern und Impfzentren mit

Auf dem bisherigen Höhepunkt der Bundeswehr-Hilfseinsätze in Nordrhein-Westfalen hatten im Februar dieses Jahres landesweit rund 2000 Soldaten in Gesundheitsämtern und Impfzentren mitgeholfen. „Wir gehen davon aus, dass die Einsatzzahlen auch jetzt wieder steigen“, sagte der Bundeswehr-Sprecher.(dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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