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Land NRW fördert Long-Covid-Forschung mit 4,6 Millionen Euro

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Ein Mann trainiert an einem Laufband, um seine Ausdauer nach einer Coronainfektion zu stärken.
Um Corona-Langzeitfolgen zu untersuchen, hat in NRW ein Long-Covid-Projekt begonnen (Symbolbild). © Sina Schuldt/dpa

In NRW beginnt ein Long-Covid-Forschungsprojekt mit 2000 von einer Corona-Erkrankung genesenen Menschen. Das Land stellt dafür 4,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Düsseldorf – Das Land NRW fördert ein Forschungsprojekt zu den Langzeitfolgen von Corona mit 4,6 Millionen Euro. 2000 Genesene sollen jeweils über mehrere Jahre untersucht werden. Beteiligt sind die Unikliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster.

Corona in NRW: Long-Covid-Forschung beginnt in Düsseldorf

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) gab am Montag den Startschuss an der Uniklinik Düsseldorf. Sie besuchte auch die dortige Long-Covid-Ambulanz, die sich um Patienten mit anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion kümmert.

Pfeiffer-Poensgen lobte die Zusammenarbeit der Wissenschaftler an den verschiedenen Standorten. Neben dem Long-Covid-Projekt gibt es vom Land auch 900.000 Euro für die Vernetzung der virologischen Institute an den Uniklinik-Standorten. Die „Virus Allianz NRW“ soll sich schnell über neue Infektionserreger austauschen und Strategien entwickeln. Die Leitung der Allianz liegt an der Düsseldorfer Uniklinik. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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