1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Corona in NRW: Kreis Düren führt verschärfte Corona-Regeln ein

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Stefanie Knupp

Ein Corona-Schnelltest in einer Apotheke

Im Dürener Pflegeheim wurden die rund 200 Bewohner und Mitarbeiter getestet. Viele Ergebnisse stehen noch aus (Symbolbild). © Oliver Berg/dpa

Wegen zunehmender Fälle der britischer Corona-Mutation führt der Kreis Düren ab morgen verschärfte Corona-Regeln ein. Diese gelten vorerst bis zum 16. Februar.

Update vom 3. Februar, 19:00 Uhr: Nach einem Ausbruch der britischen Corona-Mutation in einem Pflegeheim gelten im Kreis Düren ab dem morgigen Donnerstag verschärfte Schutz-Regeln. Diese wurden in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium festgelegt.

So muss der Mindestabstand bei erlaubten Treffen in Innenräumen statt 1,5 jetzt 2 Meter betragen, wie der Kreis am Mittwoch mitteilte. Haushaltsangehörige von Infizierten müssen demnach für 14 Tage in Quarantäne. Eine Freitestung nach 10 Tagen ist nicht möglich. Wer länger als fünf Minuten Kontakt zu einem Infizierten hatte und dabei weniger als 1,5 Meter Abstand gehalten hat, gilt als Kontaktperson 1. Grades. An Karneval ist für einige Stellen im Kreis ein Alkoholverbot angeordnet.

Die Allgemeinverfügung des Kreises gilt bis zum 16. Februar. „Die Verbreitung des mutierten Coronavirus bereitet uns erhebliche Sorge“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn laut Mitteilung. Demnach hat der Kreis 66 nachgewiesene Fälle der sogenannten englischen Mutante. Betroffen war auch ein Pflegeheim. Eine 95 Jahre alte Bewohnerin war daran gestorben. (os mit dpa)

Corona in NRW: Landtag kommt zu Sondersitzung zusammen – wie geht es nach dem 14. Februar weiter?

Update vom 3. Februar, 10:30 Uhr: Wie geht es nach dem 14. Februar weiter? Darüber beraten Bund und Länder am 10. Februar. Bei dem Treffen soll es vor allem um den aktuellen Lockdown, aber auch um einen „nationalen Impfplan“, der bis dahin vorliegen soll.

Was die Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz für NRW bedeuten, soll in einer Sondersitzung des NRW-Landtags nur einen Tag später, am 11. Februar, vorgestellt werden. Ursprünglich war über Karneval eine Sitzungspause vorgesehen, diese wurde zuvor aufgehoben. (sk mit dpa)

Britische Mutation in Dürener Pflegeheim ausgebrochen – 22 Bewohner haben sich angesteckt

Update vom 1. Februar, 18:50 Uhr: Die britische Corona-Mutation ist in einem Pflegeheim in Düren ausgebrochen. Wie der Kreis Düren mitteilt, haben sich dort 22 Bewohner, zwölf Mitarbeiter und zwei Angehörige mit dem mutierten Virus infiziert. Trotz strenger Vorsichtsmaßnahmen wurde die Virus-Variante B.1.1.7 vor rund einer Woche erstmals in dem Heim nachgewiesen. Wie das Virus dorthin gelangt ist, sei aktuell noch völlig unklar. Wie ein Kreissprecher mitteilte, habe man alle rund 200 Bewohner und Mitarbeiter getestet, doch etliche Ergebnisse stünden noch aus. Im Pflegeheim gilt jetzt ein Besuchsverbot und die Mitarbeiter müssen sich an eine Pendler-Quarantäne halten, dürfen ihre Wohnung also nur für den Weg zur Arbeit verlassen. Am vergangenen Mittwoch war eine 95-jährige Bewohnerin an einer Infektion mit der neuartigen Corona-Variante gestorben.

Bereits am vergangenen Freitag wurde in Bochum ein illegal betriebenes Nagelstudio geschlossen, das gegen die Corona-Schutzverordnung verstieß. Die Behörden erhielten zuvor einen anonymen Hinweis. Am Montag teilte die Stadt mit, dass die Einsatzkräfte im ersten Obergeschoss eines Hauses Räume vorgefunden hätten, die provisorisch zu kosmetischen Anwendungen und zur Nagelpflege eingerichtet gewesen seien. Als die Polizei eintraf, waren drei Beschäftigte und zwei Kundinnen anwesend. Die Beschäftigten mussten mit auf die Wache und die Beamten konnten einen vierstelligen Geldbetrag sicherstellen. (bs/dpa)

Corona in NRW: Bayer-Konzern bestätigt – Curevac-Impfdosen sollen in Wuppertal hergestellt werden

Update vom 1. Februar, 17:20 Uhr: Der Pharmakonzern Bayer aus Leverkusen will im Rahmen seiner Kooperation mit der Tübinger Biotechnologiefirma Curevac einen Teil der Produktion des Corona-Impfstoffes von Curevac übernehmen. Das bestätigte Bayer-Pharmavorstand Stefan Oelrich am Montag in Berlin. „Das ist sozusagen ein Made-in-Germany-Produkt“, sagte Oelrich. Der Impfstoff soll von Bayer komplett in Wuppertal hergestellt werden.

2022 sollen demnach mindestens 160 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus allein von Bayer in Wuppertal produziert werden. 2023 sollen es noch mehr sein. Curevac selbst rechnet für das nächste Jahr mit rund einer Milliarde Impfdosen für den weltweiten Gebrauch. Allerdings befindet sich das Präparat noch im Entwicklungsstadium. Mit einer Zulassung wird aktuell für den Sommer dieses Jahres gerechnet. Dann könnte der nächste Corona-Impfstoff verimpft werden. (bs/dpa)

Corona in NRW: In einem Seniorenzentrum in Leverkusen sind 15 Bewohner gestorben – Ansteckung während Impfbeginn

Update vom 31. Januar, 12:37 Uhr: In einem Seniorenzentrum in Leverkusen sind nach einem Corona-Ausbruch 15 Bewohner gestorben. Insgesamt hätten sich 47 ältere Menschen und 25 Mitarbeiter angesteckt, sagte eine Sprecherin der Stadt Leverkusen am Sonntag. Die als besonders ansteckend geltende Mutation sei in dem Seniorenheim nachgewiesen worden. Diese Variante war zunächst in Großbritannien entdeckt worden.

Der erste Fall sei am 28. Dezember 2020 diagnostiziert worden, sagte die Sprecherin. Danach habe sich die Infektion sukzessive ausgebreitet. Im Nachhinein sei nachvollzogen worden, dass das Virus durch das Personal in das Seniorenheim eingetragen worden sei. Die Infektion sei bereits vor der ersten Impfung von Heimbewohnern und Mitarbeitern am 30. Dezember 2020 erfolgt.

Am Tag vor Silvester waren in der Senioreneinrichtung den Angaben zufolge 150 Personen geimpft worden. Die zweite Impfdosis hatten am 20. Januar 110 Menschen erhalten, 40 konnten nicht geimpft werden, weil sie sich angesteckt hatten. (jaw/dpa)

Corona in NRW: Bürgermeister sind optimistisch – laut Studie sehen sie sich im Kampf mit der Pandemie gut aufgestellt

Update vom 31. Januar, 12:10 Uhr: Im Kampf mit der Corona-Pandemie sehen sich die Bürgermeister in Nordrhein-Westfalen im Bundesvergleich überdurchschnittlich gut aufgestellt. 57 Prozent gaben an, dass der Impfstart in ihrer Stadt oder Gemeinde gut angelaufen sei – bundesweit waren es nur 24 Prozent. Das ergab eine am Sonntag veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Kommunal“.

Ein Drittel der Verwaltungschef im Bundesland sagte, sie hätten ausreichend Personal für die Kontrolle der Corona-Auflagen – gegen 23 Prozent im Bundesschnitt. Trotz der wochenlang sehr hohen Infektionszahlen sagten außerdem 29 Prozent der NRW-Rathausspitzen, sie könnten die Infektionsketten weiter ausreichend nachverfolgen. Im Bundesschnitt waren es nur 14 Prozent.

107 NRW-Rathauschefs hatten die Umfrage im Zeitraum zwischen dem 8. und 19. Januar beantwortet. Dabei gab es auch kritische Anmerkungen: Laut der Umfrage haben Anfeindungen und persönliche Beleidigungen gegen die NRW-Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeiter seit dem Beginn der Corona-Pandemie um 35 Prozent zugenommen. Im Bundesschnitt waren es 27 Prozent. Damit liege der Zuwachs in NRW auch über dem in den ostdeutschen Bundesländern (30 Prozent), so die Umfrage. (jaw/dpa)

Corona in NRW: Einreiseverbot für Menschen aus Gebieten mit Virus-Mutationen – sieben Länder sind betroffen

Update vom 29. Januar, 19 Uhr: In Deutschland gilt von diesem Samstag an eine weitreichende Einreisesperre für Menschen aus Ländern, in denen es eine starke Verbreitung besonders ansteckender Coronavirus-Varianten gibt. Das Kabinett beschloss am Freitag ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen bis zum 17. Februar.

Allerdings gibt es Ausnahmen: Diese gelten unter anderem für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für Transitpassagiere und den Warenverkehr. Betroffen sind zunächst Großbritannien, Irland, Portugal, Südafrika und Brasilien, ab Sonntag auch die kleinen afrikanischen Staaten Lesotho und Eswatini.

Die Einreisesperre betrifft vor allem die Fluggesellschaften. Alleine Lufthansa bietet derzeit 55 Hin- und Rückflüge pro Woche in die betroffenen Länder an. In NRW gibt es sechs Flughäfen, die internationale Verbindungen anbieten. (dpa)

Coronavirus in NRW: Nach Lieferengpässen geht das Impfen am Wochenende weiter – Land will Impf-Plan einhalten

Update vom 29. Januar, 17:30 Uhr:  Nordrhein-Westfalen nimmt, wie angekündigt, an diesem Samstag wieder Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen des Landes auf. Das bekräftigte am Freitag das Gesundheitsministerium in Düsseldorf. Wegen Lieferschwierigkeiten beim Pharma-Unternehmen Biontech waren Erstimpfungen seit dem 20. Januar ausgesetzt worden.

Zweitimpfungen seien aber weiter verabreicht worden, teilte das Ministerium mit. Bislang habe es in NRW 347.177 Erst- und 142.268 Zweitimpfungen gegeben. Auch die Impfungen in Krankenhäusern und Unikliniken könnten in der nächsten Woche wieder aufgenommen werden.

Trotz der Lieferstreitigkeiten mit dem Pharmakonzern Astrazeneca kann der Impf-Plan für NRW laut Landesregierung eingehalten werden. Die Planungen des Gesundheitsministeriums beruhten auf den zugesicherten Lieferungen des Impfstoffs von Biontech, nicht auf Kalkulationen mit Astrazeneca, teilte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. (dpa)

Coronavirus in NRW: Zweiter Lockdown hat bisher kaum Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Update vom 29. Januar, 12:30 Uhr: Befürchtungen, dass sich der zweite Lockdown im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie schon im Januar 2021 negativ auf den Arbeitsmarkt in NRW niederschlägt, haben sich nicht bestätigt. „Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich typisch für die Jahreszeit, und nahm im Januar mit rund 34.000 Personen nicht stärker zu als im langjährigen Durchschnitt“, sagte der Chef der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, Torsten Withake, am Freitag in Düsseldorf.

Die Arbeitslosenzahl in NRW stieg im Januar um 4,6 Prozent auf 768.512 Personen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 7,9 Prozent, 0,4 Prozentpunkte mehr als im Dezember 2020. Verantwortlich dafür sei vor allem die von vielen Unternehmen genutzte Kurzarbeit. „Die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihren Job verloren haben, lag sogar unter der des Januars vor einem Jahr“, so Withake weiter. Ein Einbruch am Arbeitsmarkt, wie noch corona-bedingt im Frühjahr 2020, sei laut Withake indes nicht zu erwarten.

Coronavirus in NRW: 5000 FFP2-Masken aus Krankenhaus geklaut – mehrere Kartons aus Lager verschwunden

Update vom 28. Januar, 13 Uhr: Aus einem Krankenhaus in Bergisch Gladbach sind 5000 FFP2-Masken geklaut worden. Fünf Kartons im Wert von 5000 Euro sind aus einem Lagerraum verschwunden. Die Schutzmasken sind für den Krankenhausbetrieb notwendig, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Diebstahl wurde während einer Überprüfung des Lagerbestandes aufgefallen. Demnach waren die Kartons am 18. Januar noch da, eine Woche später verschwunden. Das Krankenhaus habe Strafanzeige wegen Diebstahls erstattet. (sk mit dpa)

Update vom 28. Januar, 11:40 Uhr: Ab dem 1. Februar können Schüler von Stufe 1 bis 13 auch in den Schulen am Distanzunterricht teilnehmen, wenn sie nicht zu Hause bleiben können. Dies kündigte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am Donnerstag, dem 28. Januar an.

NRW: Corona-Mutation aus Südafrika in Behinderteneinrichtung nachgewiesen

Update vom 27. Januar, 19: 45 Uhr: Corona-Alarm im Kreis Viersen – in einer Behinderteneinrichtung ist die aus Südafrika stammende Corona-Mutation „B.1.351“ nachgewiesen worden. Die Stadt berichtete in einer Pressemitteilung, dass 11 Besucher und 13 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert seien. Die Infektionen haben sich auffallend schnell verbreitet, heißt es in einer Mitteilung.

Bei zwei Proben wurde das mutierte Virus nachgewiesen, doch ist davon auszugehen, „dass alle 24 Infizierten des Clusters die Mutante in sich tragen“, wie der Kreis mitteilte. Weitere der Proben gezielt auf die Mutation hin zu untersuchen, sei nicht nötig. Alle 17 Bewohner sind demnach seit dem 23. Januar in ihren Einzelzimmern in Quarantäne. Für negativ getestete Mitarbeiter sei eine Arbeitsquarantäne angeordnet worden. Sie dürfen sich von Zuhause zum Arbeitsplatz bewegen, um den Betrieb der Einrichtung aufrecht zu halten. (nb mit dpa)

Corona: Mit dieser „Spezialmaske“ sorgt ein Zahnarzt aus Oberhausen derzeit für Ärger

Update vom 27. Januar, 17:15 Uhr: FFP2-Masken oder OP-Masken waren einem Oberhausener Zahnarzt wohl nicht genug – er setzte zur Vorbeugung von Corona-Infektionen Vollatemschutzhauben ein, die eigentlich in Chemielaboren getragen werden. Die Schutzhauben sind mit einem Akku-betriebenen Filtersystem ausgestattet, das über einen Schlauch Luft direkt in die Haube leitet. Von der Zahnärztekammer Nordrhein kam deutliche Kritik. Die Schutzhauben seien für den Einsatz in der Zahnarztpraxis nicht geeignet, da die vom Arzt ausgeatmete Luft nicht erneut gefiltert werde. Die Hauben schützten den Arzt, aber nicht den Patienten, sagte der Vize der Kammer, Thomas Heil.

Zahnarztpraxis in Oberhausen: Patienten hatten Termine aus Angst vor Absteckung abgesagt

Über den Einsatz der auffällig orangenen Hauben hatten bereits mehrere Medien berichtet. Sie wollten mit den über 1000 Euro teuren Hauben Patienten und Mitarbeiter besser schützen, sagte die Frau des Zahnarztes, Sevgi Sentürk. Zuvor hätten viele Patienten Termine aus Angst vor einer Ansteckung abgesagt. Nun seien sie sehr zufrieden. Der Kammer-Vize verwies auf Richtlinien des Bundesinstitutes für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Demnach dürften bei gesichtsnaher Tätigkeit gebläseunterstützte Hauben nur genutzt werden, wenn auch die Ausatemluft des Arztes erneut gefiltert werde. Das sei hier anscheinend nicht der Fall. (nb mit dpa)

Mehr Sonderurlaub für Kinderbetreuung in 2021 – doch nicht jeder profitiert

Update vom 27. Januar, 14:25 Uhr: Armin Laschet hat heute im Düsseldorfer Landtag über die aktuellen Corona-Maßnahmen in NRW gesprochen. Dabei warnte der der Ministerpräsident ausdrücklich vor einer dritten Welle und meinte im Bezug auf den Lockdown: „vorschnelle Öffnungen wird es nicht geben“. Das Coronavirus bezeichnete der CDU-Bundesvorsitzende als „Jahrhundertkatastrophe“.

Darüber hinaus äußerte sich Laschet auch zu Impfungen. So sollen ab 8. Februar rund 70.000 Menschen pro Woche geimpft werden. Die SPD übte derweil scharfe Kritik an dem vermasselten Impfstart in NRW.

Coronavirus in NRW: Mehr Sonderurlaub für Kinderbetreuung in 2021 – doch nicht jeder profitiert

Update vom 27. Januar, 08:10 Uhr: Die Landesbeamten in Nordrhein-Westfalen erhalten wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2021 mehr Sonderurlaub zur Betreuung ihrer Kinder. Dies hat die Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung am Dienstag beschlossen. Zuvor hatte die Bundesregierung für 2021 eine Erweiterung der Kinderkrankentage für gesetzlich Versicherte eingeführt.

Die Landesregierung legt außerdem ein Landesprogramm auf, damit auch selbstständig oder freiberuflich tätige Eltern einen Anspruch auf Betreuungstage erhalten. „Die Regelungen gelten auch dann, wenn die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung geöffnet sind, aber an die Eltern appelliert wird, die Kinder nicht betreuen zu lassen“, hieß es in einer Mitteilung.

Coronavirus in NRW: Bis zu 90 Tage Sonderurlaub für Alleinerziehende in 2021

Landesbeamte können laut einer Mitteilung der Ministerien für Inneres und Familie pro Kind bis zu 20, insgesamt jedoch maximal 45 Sonderurlaubstage pro Jahr geltend machen. Für Alleinerziehende erhöht sich die Zahl auf bis zu 40 Sonderurlaubstage pro Kind und maximal 90 Sonderurlaubstage im Jahr. Wie bisher können die Tage auch weiterhin zur Betreuung kranker, behinderter oder auf Hilfe angewiesener Kinder gewährt werden. „Ergänzend können die Tage nun auch bewilligt werden, wenn Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen coronabedingt vorübergehend geschlossen werden müssen oder ihr Angebot nur eingeschränkt zur Verfügung stellen können.“

Die Regelung werde über eine Änderung der Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW umgesetzt. Diese gelte nur für das Jahr 2021 und trete rückwirkend zum 5. Januar in Kraft. (os mit dpa)

Coronavirus in NRW: Schulen bleiben bis 12. Februar zu – Yvonne Gebauer spricht von „Zeit der Vorsicht“

Erstmeldung vom 26. Januar 2021:

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen wird bis zum 12. Februar in allen Schulen und Schulformen coronabedingt weiter Distanzunterricht erteilt. Das bekräftigte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag in Düsseldorf. NRW setze damit den jüngsten Bund-Länder-Beschluss konsequent um. Die Entscheidung sei nach Gesprächen mit allen Bildungsverbänden getroffen worden, sagte Gebauer. Die Ministerin sprach von einem „Schulterschluss“.

Der Umstieg auf den Distanzunterricht habe gut funktioniert, erklärte Gebauer. Das sei aus vielen Rückmeldungen und aus Gesprächen mit den Verbänden hervorgegangen. Dort, wo es noch nicht funktioniert, biete man Unterstützung an.

Coronavirus in NRW: Yvonne Gebauer lehnt „Freischuss-Abitur“ ab

Grundsätzlich bleibe Präsenzunterricht die erste Wahl. Jetzt sei aber eine weitere „Zeit der Vorsicht“ nötig. Zwar entwickelten sich die Infektionszahlen in NRW positiv, allerdings sei nicht abzuschätzen, wie schnell sich die Coronavirus-Mutationen ausbreiteten und wie gefährlich sie seien. Wie es nach dem 12. Februar weitergeht, dazu könne man noch keine verlässlichen Aussagen treffen. Maskenpflicht, Alkoholverbot und Homeoffice – diese Corona-Regeln gelten aktuell in NRW.

Zum in den vergangenen Tagen viel diskutierten Thema „Freischuss-Abitur“ äußerte Gebauer eine klare Meinung. Sie lehnt einen solchen Abschluss ab. Er könnte nicht anerkannt werden. Zudem könnte der Ruf des Abiturs in NRW nachhaltig geschädigt werden. Die Schulministerin möchte den Schülern eine Chance auf anerkannte Abschlüsse bieten. (sk mit dpa)

Alle aktuellen Informationen zur Entwicklung des Coroanvirus in NRW finden Sie in diesem News-Ticker. Aktuelle Informationen zu Neuinfektionen, 7-Tages-Inzidenz-Wert und wichtigen Corona-Zahlen in NRW gibt es ebenfalls in einem Newsticker. Alles zu den bisherigen Entwicklungen gibt es im Ticker zum Nachlesen.

Auch interessant