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Deutsche sollen nicht in die Niederlande fahren – „In besseren Zeiten sind Sie wieder willkommen“

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Ein Schild weist an der Autobahn 52 auf den Grenzübergang zu den Niederlanden hin.

Ein Schild weist an der Autobahn 52 auf den Grenzübergang zu den Niederlanden hin (Symbolbild). © Federico Gambarini/dpa

Die Bürger in NRW sollen unnötige Reisen in die Niederlande vermeiden. Das Nachbarland wird häufig als Ausflugs- oder Shoppingziel angesteuert.

Düsseldorf – Obwohl der Lockdown in den Niederlanden am kommenden Mittwoch endet, raten die Regierungen von der Wiederaufnahme des Freizeit-Grenzverkehrs ab. Der niederländische Minister für Sicherheit, Ferdinand Grapperhaus, und der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) appellierten am Montag an die Bürger in NRW, nicht in die Niederlande zu fahren.

Herbert Reul appelliert: „Bitte bleiben Sie zu Hause!“

„Vermeiden Sie unnötige Reisen und kommen Sie erst in besseren Zeiten wieder in die Niederlande“, so Grapperhaus. „In besseren Zeiten sind Sie wieder willkommen. Aber zurzeit helfen Sie uns dadurch, dass Sie in Ihrem eigenen Land bleiben.“

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte: „Das gute Wetter darf uns nicht dazu verleiten, alle Vorsicht über Bord zu werfen. Bitte bleiben Sie zu Hause! Wenn wir jetzt nachlassen, würden wir all unsere bisherigen Anstrengungen zunichte machen.“ Schon vor den Osterferien hatten Deutschland und die Niederlande zum Daheimbleiben aufgerufen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und der niederländische Regierungschef Mark Rutte wollten keine Osterbesuche zwischen den Nachbarländern. (dpa/lnw)

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