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Bus und Bahn: Kein erhöhtes Infektionsrisiko für Pendler, die sich an die Regeln halten

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Eine Straßenbahn der KVB Linie 1 fährt auf der Aachener Straße in Richtung Neumarkt.

Pendler sind einer Studie zufolge keinem erhöhten Risiko ausgesetzt. (Archivbild) © Christoph Hardt/Imago

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst spricht von guten Nachrichten: Pendler, die mit Bus und Bahn fahren haben einer Studie zufolge kein erhöhtes Infektionsrisiko.

Düsseldorf – Wer beim regelmäßigen Bus- und Bahnfahren die Corona-Regeln einhält, hat einer Studie zufolge kein höheres Corona-Infektionsrisiko als andere Pendler. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsinstitut Charité Research Organisation, wie das Verkehrsministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte. CRO hatte das Ansteckungsrisiko von Fahrgästen in Bus und Bahn mit Pendlern verglichen, die Auto, Rad oder Motorrad nutzen. Die Untersuchung war im Auftrag von NRW und weiteren Bundesländern sowie dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) beauftragt worden.

Ergebnis: Wer sich an Regeln wie Abstand und konsequentes Tragen einer FFP2-Maske halte, habe kein erhöhtes Risiko. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sprach von guten Nachrichten für Pendler, die auch in der Pandemie auf Bus und Bahn angewiesen seien. Die Studie der Charité belege, dass der ÖPNV sicher sei, wenn sich alle an die Regeln hielten. In Köln beispielsweise gilt in den öffentlichen Verkehrsmitteln der KVB eine FFP2-Maskenpflicht.

Corona in NRW: Infektionsrisiko in Bus und Bahn nicht erhöht

Für die Studie waren ab Februar 2021 über mehrere Wochen hinweg insgesamt 681 freiwillige Teilnehmer im Alter von 16 bis 65 Jahren begleitet worden – im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Die Infektionsgefahr sollte in der Realsituation getestet werden. Die Probanden waren vier Wochen lang werktags entweder mit Bus und Bahn oder im Individualverkehr zu Arbeit, Schule oder Ausbildung gependelt. Die CRO stellte keinen Unterschied mit Blick auf das Infektionsrisiko fest.

Im Kampf gegen das Coronavirus hat das Impftempo in NRW Fahrt aufgenommen. Es gibt nicht nur mehrere Impfstoffe, die eingesetzt werden. Es gibt auch mehrere Möglichkeiten, einen Termin für die Impfung zu bekommen. (dpa/lnw)

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