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Corona in NRW: Große Lockerungen für Pflegeheime – sogar Veranstaltungen sind wieder erlaubt

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Anni Hardt spielt im AWO-Altenzentrum das Spiel „Rummikub“.
In Pflegeheimen mussten die Bewohner bislang trotz erfolgter Impfung mit vielen Einschränkungen weiterleben (Symbolbild). © Federico Gambarini/dpa

Die Impfungen in den Pflegeeinrichtungen in NRW geben den Bewohnern etwas „Normalität“ zurück. Laut der neuen Corona-Schutzverordnung sind sogar kleinere Veranstaltungen wieder erlaubt.

Düsseldorf – Die neue Version der nordrhein-westfälischen Corona-Schutzverordnung erlaubt wieder „interne Veranstaltungen in stationären Pflegeeinrichtungen“, an denen neben den Bewohnerinnen und Bewohnern Beschäftigte und direkte Angehörige teilnehmen dürfen.

Die entsprechende Regelung wurde am Donnerstagabend veröffentlicht. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Donnerstag bereits umfassende Lockerungen für die Altenheime in Nordrhein-Westfalen angekündigt.

NRW-Gesundheitsminister: Es gibt „Herdenimmunität“ in den Pflegeheimen

Hintergrund sei die breit angelegte Impfaktion und der deutliche Rückgang der Corona-Infektionen in diesen Einrichtungen. Laumann sprach von einer „Herdenimmunität“ in den Heimen. Der Minister hatte mitgeteilt, dass gemeinschaftliche Aktivitäten wie Singen, Gottesdienste, Basteln oder Kochen wieder möglich sein sollen. Bewohner dürften auch wieder zusammen essen.

Mit Bezug auf die Maskenpflicht in Pflegeheimen erlaubt die neue Corona-Schutzverordnung, dass man die Maske im direkten Kontakt ablegen kann, wenn die Bewohnerin oder der Bewohner bereits über einen „vollständigen Impfschutz“ verfügt.

Seit Montag (8. März) sind auch in anderen Lebensbereichen Lockerungen in Kraft getreten. So durfte beispielsweise der Einzelhandel unter bestimmten Auflagen wieder öffnen. Auch Zoos und Museen in NRW können wieder besucht werden. (bs/dpa/lnw)

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