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Corona in NRW: Unter 16-Jährige nun von 3G-Regel ausgenommen

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Coronavirus
An vielen Orten des öffentlichen Lebens gilt in NRW die 3G-Regel. © Julian Stratenschulte/dpa

Geimpft, getestet oder genesen: An vielen Orten in NRW gilt seit kurzem die 3G-Regel. Doch mit einer neuen Änderung greift diese erst ab dem Alter von 16 Jahren.

Düsseldorf – Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen für Veranstaltungen, für deren Teilnahme die 3G-Regel geimpft, genesen oder getestet gilt, keine entsprechenden Nachweise. Das sieht eine Änderung der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vor, die seit Montag gilt. Der ursprünglich als einfach zu handhabender Testnachweis vorgesehene Schülerausweis hat diese generelle Rolle durch die Änderung jetzt nicht mehr.

So funktioniert die „3G-Regel“

- Die „3G-Regel“ sieht vor, dass Menschen bei einem Besuch von beispielsweise der Innengastronomie oder beim Sport in Hallen einen Nachweis über entweder Impfung, Genesung oder einen Test erbringen müssen, der nicht älter als 24 Stunden ist.

- Die „3G-Regel“ gilt in sämtlichen Kreisen und kreisfreien Städten in NRW, wenn die 7-Tage-Inzidenz über dem kritischen Wert von 35 liegt.

- Die „3G-Regel“ gilt auch für Veranstaltungen in Innenräumen, darüber hinaus müssen die Veranstalter aber auch jeweils ein Hygienekonzept haben. Sie gilt dann beispielsweise für Großveranstaltungen im Freien ab einer Besuchergröße von 2500 Personen.

Corona-Regeln in NRW: Unter 16-Jährige sollen Ausweis mitführen

„Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung“, heißt es in der aktuellen Fassung der Corona-Verordnung. „Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt“, erläutert die Verordnung.

Allerdings empfiehlt ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums Jugendlichen wegen möglicher Zweifel an ihrem Alter, ein Dokument mit einem Altersnachweis mitzuführen. Er verwies darauf, dass für einige Veranstaltungen ohnehin eine Altersbeschränkung vorgesehen sei.

Corona-Regeln in NRW: Ausnahme für U16 verhindert Bürokratie-Aufwand

Ursprünglich war in der seit Freitag geltenden neuen Corona-Schutzverordnung vorgesehen, dass Kinder und Jugendliche einfach ihren Schülerausweis überall dort vorlegen könnten, wo die 3G-Regel gilt. Allerdings gibt es einen Schülerausweis in der Regel erst ab 15 Jahren. Deshalb war ein großer Aufwand für das Ausstellen an Schulen befürchtet worden.

Am Grundsatz, dass Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen gelten, wird festgehalten. Kinder bis zum Schuleintritt seien ohne Vornahme eines Coronatests weiterhin getesteten Personen gleichgestellt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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