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Corona-Verschärfungen in NRW angekündigt – Inzidenzstufe 0 soll wegfallen

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Pressekonferenz mit Karl-Josef Laumann
Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister NRW, rechnet ab Montag mit Verschärfungen der Corona-Regeln. © Jonas Güttler/dpa

Aufgrund der steigenden Zahlen sollen die Corona-Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen wieder verschärft werden. Welche Konsequenzen hat die Änderung?

Köln – Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infektionen eine Verschärfung der Schutzmaßnahmen angekündigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liege bei 14,4 (Donnerstag) mit steigender Tendenz. „Ab Montag gilt daher vermutlich für das Land wieder die Inzidenzstufe 1 mit ersten zusätzlichen Schutzmaßnahmen“, sagte Laumann dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Corona-Verschärfungen in NRW: Inzidenzstufe 1 wieder niedrigste Schwelle – Laumann appelliert fürs Impfen

Während es in der Inzidenzstufe 0 keine Kontaktbeschränkungen gibt, treten in der Stufe 1 erste Vorsichtsmaßnahmen in Kraft. So sind Treffen im öffentlichen Raum ohne Test für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. In einzelnen Städten und Kreisen gilt Stufe 1 bereits, weitere Kommunen folgen ab Freitag. Die letzten Lockerungen der Inzidenzstufe 0 waren erst am 9. Juli eingeführt worden. In Kreisen mit einer Inzidenz unter 10 hatten dabei Discos und Clubs wieder öffnen können.

„Wir werden jetzt in den nächsten Wochen genau anschauen, welche Dynamik der Infektionsanstieg erreicht und auch welche Auswirkungen die steigenden Inzidenzen auf die Belegung der Krankenhäuser haben“, sagte Laumann. Er rief die Bürger erneut auf, sich impfen zu lassen. „Jeder, der sich jetzt nicht impfen lassen möchte, wird sich über kurz oder lang mit Covid-19 infizieren. Die Impfung ist der einzige Schutz gegen das Virus.“

Corona-Verschärfungen in NRW: Zusätzliche Impfstoffe für Hochwassergebiete

In den Hochwassergebieten sei bislang noch keine besondere Infektionsentwicklung zu beobachten. „Das ist allerdings kein Anlass für eine Entwarnung“, sagte der CDU-Politiker. Daher gebe NRW im Rahmen eines Sonderimpfprogramms zusätzliche Impfkontingente in diese Regionen. (dpa/lnw)

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