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Corona in NRW: Freizeitparks dürfen öffnen – unter diesen Voraussetzungen

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Von: Johanna Werning

Mehrere Personen auf einer Achterbahnfahrt.

imago0118687846h.jpg © Artur Barbarowski/Imago

Es sind gute Nachrichten für die Freizeitparks in Nordrhein-Westfalen: Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen die Parks wieder öffnen.

Düsseldorf – Das laute Klackern der Mechanik, der Herzschlag klopft bis zum Hals, jeden Augenblick ist man oben angekommen und die rasante Achterbahnfahrt beginnt. Das Freizeitpark-Erlebnis ist jetzt endlich wieder möglich – trotz Corona-Pandemie. Zuletzt mussten die Parks größtenteils geschlossen bleiben. Doch das ändert sich jetzt.

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die am 28. Mai in Kraft tritt, haben die Freizeitparks wieder eine Öffnungsperspektive. Entscheidend dabei ist die stabile Inzidenz des Landes. Einen Tag vor der schrittweisen Öffnung liegt der Wert bei 46,2 (Quelle: Landeszentrum für Gesundheit).

Corona in NRW: Schrittweise Öffnung der Freizeitparks – der Überblick

Corona in NRW: Freizeitparks dürfen öffnen – diese Regeln gelten

Ab einer landesweiten Inzidenz unter 50 dürfen Freizeitparks in NRW öffnen. Dabei gelten jedoch strenge Corona-Regeln. Besucherinnen und Besucher müssen vor ihrem Einlass einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Alternativ kann auch ein Impfnachweis oder ein Nachweis zur Genesung verwendet werden.

Gleichzeitig seien die Besucherinnen und Besucher zur „Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand“ verpflichtet – ebenso wie das Tragen von Mund-Nasen-Masken. In geschlossenen Räumlichkeiten gilt zusätzlich eine Personenbegrenzung. Erlaubt ist eine Person pro zwanzig Quadratmeter.

Diese Regelungen gelten auch in Stufe 3: Also wenn die landesweite Inzidenz unter 35 liegt, so die Landesregierung NRW in der Corona-Verordnung vom 26. Mai. Für die Freizeitparks in Nordrhein-Westfalen sind das gute Nachrichten. So könnte beispielsweise schon bald wieder ein Besuch im Phantasialand möglich sein. Der Movie Park in Bottrop hatte zuletzt eine fehlende Öffnungsperspektive bemängelt.

Corona in NRW: Freizeitparks dürfen öffnen – stabile Inzidenz ist ausschlaggebend

Ausschlaggebend, welche Regeln gerade gelten, ist die stabile Inzidenz. Als stabil gilt eine Inzidenz, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (montags bis samstags) der jeweilige Schwellenwert unterschritten wird. Wenn das der Fall ist, gilt die Lockerung ab dem übernächsten Tag (Sonn- und Feiertage werden mitgezählt).

Die stabile Inzidenz entscheidet auch über die Rücknahmen der Lockerungen. Wenn der Schwellenwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, greifen wieder die Regelungen der vorherigen Stufe. Ausgeführt wird die erneute Maßnahme dann am übernächsten Tag. Ob es bei dem korrekten Fall um Sonn- und Feiertage handelt, zählt bei der Rechnung nicht.

Corona in NRW: Die weiteren Lockerungen und Öffnungsschritte

(jw)

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