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Detmold: Polizei rettet 43 Hundewelpen – für zwei kam die Hilfe aber zu spät

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Cocker-Spaniel-Welpen
Die Hunde wurden in einer nicht tierschutzgerechten Umgebung gefunden. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

Die Polizei in Detmold hat in der Unternienhagen Straße einen unschönen Fund gemacht. Insgesamt 45 Hunde-Welpen wurden nicht artgerecht in einem Haus gehalten.

Detmold – Insgesamt 43 größtenteils verwahrloste Hundewelpen haben Polizei und Veterinäramt aus einem Haus in Detmold gerettet. In dem Haus in der Unternienhagen Straße seien am Samstag insgesamt 45 Welpen gefunden worden, die dort unter nicht tierschutzgerechten Bedingungen gehalten worden seien, teilte die Polizei am Sonntag mit.

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Zwei weitere Welpen konnte die Polizei aber nicht mehr retten. Sie waren bei der Ankunft der Beamten bereits verstorben. Die kleinen Hunde wohl unterschiedlicher Rassen wurden vom Kreisveterinäramt in Obhut genommen und tierschutzgerecht versorgt. Den 26-jährigen Detmolder, der die Hunde in seinem Haus hielt, erwartet eine Strafanzeige.

Einen sehr ähnlichen Fund machte die Polizei Ende März in Hamm: Zwei Hunde und acht Welpen waren in einem „schrecklichen Zustand“. Noch häufiger werden Hunde-Welpen jedoch aus Lieferwagen gerettet, wo diese sehr oft leider nicht artgerecht transportiert werden. So konnte die Polizei im März und April in Marl, Düsseldorf und Dortmund einige Tiere in äußerst schlechtem Zustand retten. (dpa/lnw) 

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