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Dormagen: Paar sitzt auf Terrasse – Schlange kriecht direkt an ihnen vorbei ins Haus

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Von: Nina Büchs

Ringelnatter liegt in einem Kanister.
Die Ringelnatter versteckte sich am Donnerstag im Wohnzimmer eines Ehepaares in Dormagen. © Polizei Rhein-Kreis-Neuss

Großer Schreck in Dormagen: Eine Schlange kroch an einem Paar vorbei, das auf der Terrasse saß – und steuerte direkt ins Wohnzimmer.

Dormagen – Damit hätten Eheleute aus Dormagen wohl nicht gerechnet. Als das Paar am Donnerstagabend, 22. Juli, auf der Terrasse saß und vermutlich die Abendsonne genoss, kroch plötzlich eine ein Meter lange Schlange direkt an ihnen vorbei ins Haus. Das Tier schlängelte sich durch die offene Terrassentür und versteckte sich im Wohnzimmer in einer dunklen Ecke, berichtet die Polizei.

Schlangen-Alarm in Dormagen: Tier kriecht durch Terassentür und versteckt sich im Wohnzimmer

Eine Ringelnatter schlängelt sich am Schleinsee bei Kressbronn durchs Herbstlaub
Ringelnattern haben zwei gelbe bis orangefarbene, halbmondförmige Flecken am Hinterkopf. (Archivbild) © Wolfgang Schneider/dpa

Das Ehepaar im Alter von 55 und 57 Jahren rief daraufhin die Polizei und die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte machten sich daraufhin ein Bild vor Ort und stellten fest, dass es sich bei der Schlange um eine „harmlose Ringelnatter“ handelte. „Nach einer kurzen Verfolgungsjagd durch das Wohnzimmer wurde sie kurzerhand durch die Feuerwehr eingefangen“, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehrkräfte entließen das Tier, das hierzulande heimisch ist, anschließend an einer anderen Stelle wieder in die freie Wildbahn.

Wissenschaftlicher NameNatrix natrix
FamilieNattern (Colubridae)
Länge80 bis 120 Zentimeter lang
Besondere Merkmalehell- bis dunkelgraue Grundfarbe, Flecken auf dem Rücken und an der Seite
VerbreitungFast in ganz Europa, aber auch im mittleren Osten, Südsibirien

Riesenschlange in Mönchengladbach entdeckt – nach zwei Wochen konnte sie eingefangen werden

Eine nicht heimische Würgeschlange hielt dagegen kürzlich Bewohner in Mönchengladbach in Atem. Wie es hieß, entdeckten Anwohner dort die 1,50 Meter lange Würgeschlange in der Nähe einer Grünfläche. Als die Einsatzkräfte jedoch vor Ort eintrafen, war die Schlange schon verschwunden. Erst zwei Wochen später konnte das Tier, bei dem es sich um eine Madagaskarboa handelte, eingefangen werden.

In Köln brach zudem im Februar eine Giftschlange aus einem Terrarium aus. Da die Südafrikanische Korallenschlange zunächst nicht gefunden werden konnte, mussten Bewohner des Wohnhauses evakuiert werden. Denn der Biss der Schlange setzt ein Nervengift frei. Die Feuerwehr war deshalb mit insgesamt 23 Kräften im Einsatz. Zusätzlich waren noch das Ordnungsamt, das Veterinärmt der Stadt Köln und die Polizei vor Ort anwesend. Am Abend gab es dann Entwarnung und die Schlange konnte endlich eingefangen werden. (nb)

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