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Dorsten: 32 Garagen mit Wohnwagen und Oldtimern abgebrannt – mindestens eine Million Euro Schaden

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Garagenbrand in Dorsten

Feuerwehrleute bekämpften einen Brand in einem Garagenkomplex in Dorsten. © Guido Bludau/dpa

Mit 125 Einsatzkräften löschte die Feuerwehr in Dorsten 32 brennende Garagen. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Entstandener Schaden: mindestens eine Million Euro.

Update vom 25. März, 07:55 Uhr: Beim Brand einer Halle mit etwa 30 Garagen in Dorsten (Landkreis Recklinghausen) ist ein Schaden in Höhe von mindestens einer Million Euro entstanden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der Brand war am Dienstagabend gemeldet worden und hatte sich über sechs Stunden hingezogen.

Auch am Mittwochnachmittag habe es noch gequalmt. Ein Sachverständiger wolle die Brandstelle zur Ermittlung der Brandursache am Freitag besichtigen, sagte ein Polizeisprecher. Vorerst sei die Ursache völlig unklar. Verletzt wurde niemand. In den vermieteten Garagen seien unter anderem Wohnmobile, Oldtimer und hochwertige Fahrzeuge gelagert worden - daher der hohe Schaden.

In der Spitze war die Feuerwehr mit rund 125 Einsatzkräften und sieben Löschfahrzeugen vor Ort, wie ein Sprecher mitteilte. Auch das Technische Hilfswerk habe die Feuerwehr unterstützt und die Hallentore der Garagen herausgerissen. „Für uns war es eine große Materialschlacht“, sagte ein Feuerwehrsprecher. (dpa/lys)

32 Garagen brennen in Dorsten: Feuerwehr ist mit 125 Leuten im Einsatz

Erstmeldung vom 24. März, 08:55 Uhr: Dorsten – Bei einem Brand von 32 Garagen in Dorsten (Landkreis Recklinghausen) ist es vermutlich zu einem Schaden in Millionenhöhe gekommen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr am Mittwochmorgen mitteilte, sei am Dienstagabend zunächst ein Brand in einer Garage gemeldet worden. „Die ist dann aber in kürzester Zeit von vorne bis hinten durchgebrannt.“ Der Schaden sei enorm. Verletzt wurde niemand. Im benachbarten Kreis Unna haben am Sonntag (21. März) 300 Strohballen an unterschiedlichen Orten gebrannt. Auch hier ist die Brandursache noch nicht bekannt.

Insgesamt habe der Gebäudekomplex etwa sechs Stunden gebrannt. Auch anschließend seien noch Einsatzkräfte für Nachlöscharbeiten und eine Brandwache vor Ort geblieben. In der Spitze war die Feuerwehr mit rund 125 Einsatzkräften und sieben Löschfahrzeugen vor Ort, wie der Sprecher mitteilte. Auch das Technische Hilfswerk habe die Feuerwehr unterstützt und die Hallentore der Garagen herausgerissen. „Für uns war es eine große Materialschlacht“, sagte der Feuerwehrsprecher.

Dorsten: Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten

Demnach waren in den Garagen die unterschiedlichsten Dinge gelagert, unter anderem Wohnwagen und Oldtimer. Wegen der starken Rauch- und Geruchsbelästigung habe man die Menschen in der Umgebung aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Brandursache war zunächst unbekannt, die Polizei ermittelt.

Nur wenige Kilometer von Dorsten entfernt, musste kürzlich in Gladbeck ein Hochhaus wegen Brandschutzmängeln geräumt werden. 157 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. (dpa/ots/lys)

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