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Prostituierte erwürgt: 28-Jähriger in Dortmund vor Gericht – jetzt ist das Urteil gefallen

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Das Landgericht Dortmund von außen
Vor dem Landgericht in Dortmund ist am Mittwoch ein 28-Jähriger verurteilt worden. © Bernd Thissen/picture alliance

Weil er im September 2018 eine Prostituierte erwürgt hatte, stand ein 28-Jähriger in Dortmund nun vor Gericht – und bekam ein hartes Urteil.

Dortmund – Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Prostituierten auf dem Straßenstrich in Hamm hat das Dortmunder Schwurgericht den Angeklagten wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Eine erste Verurteilung zu achteinhalb Jahren Haft wegen Totschlags hatte der Bundesgerichtshof 2019 in der Revision aufgehoben und den Fall zur erneuten Verhandlung nach Dortmund zurückverwiesen.

Prostituierte erwürgt: Gericht fällt für 28-Jährigen hartes Urteil

Der aus Syrien stammende Angeklagte hatte zugegeben, die Prostituierte im September 2018 erwürgt zu haben. Seiner Erinnerung nach hatte es im Anschluss an einvernehmliche sexuelle Handlungen einen Streit um illegale Drogen gegeben. Er habe die Bulgarin mit Kokain bezahlen wollen, weil er kein Geld mehr in der Tasche gehabt habe.

Die Richter sind jedoch davon überzeugt, dass der heute 28-Jährige die Prostituierte erwürgte, weil er verhindern wollte, dass sie ihm wegen des fehlenden Bargelds Vorwürfe machte. Das Urteil lautet daher jetzt auf Verdeckungsmord. (dpa/mo)

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