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Mit Blaulicht in den Kreißsaal: Polizei eskortiert schwangere Frau aus Stau auf A45

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Autos stehen in einer Vollsperrung auf der Autobahn.
Mitten im Stau setzten bei einer Frau am Wochenende auf der A45 die Wehen ein (Symbolbild). © Daniel Bockwoldt/dpa

Eine hochschwangere Frau wurde am Samstag von der Polizei Dortmund aus einem Stau auf der A45 ins Krankenhaus eskortiert. In einer Vollsperrung hatten die Wehen eingesetzt.

Dortmund – Mit Wehen im Stau steckenbleiben – dieser Alptraum werdender Mütter ist am Wochenende in Dortmund Realität geworden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren ein 31-Jähriger und seine Frau (30) am Samstagnachmittag in ihrem Auto auf dem Weg ins Krankenhaus, kamen wegen einer Sperrung auf der A45 aber nicht weiter – zwischen den Wehen der Frau lagen nur noch fünf Minuten, die Geburt nahte also.

Dortmund/A45: Polizei eskortiert Schwangere aus Vollsperrung

Der Mann rief gegen 15 Uhr rund 1000 Meter hinter der Abfahrt Drolshagen die Polizei, die mit einem Streifenwagen rasch hinzueilte und mit Blaulicht und Martinshorn eine Rettungsgasse entstehen ließ – so kamen die Eltern doch noch voran. Nur eine Viertelstunde nach ihrer Ankunft im Krankenhaus kam ihr Töchterchen wohlbehalten zur Welt.

Zwei Stunden später meldete sich der Vater bei der Polizei und bedankte sich. „Das für die Autobahnen im Regierungsbezirk Arnsberg zuständige Polizeipräsidium Dortmund wünscht den Eltern, dem Neugeborenen und den beiden Geschwistern ein schönes Familienleben“, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. (bs/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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