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Raser flüchtet vor Polizei – gerade er hätte es besser wissen müssen

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Ein helles Auto rast an der Kamera bei Dunkelheit vorbei
Viel zu schnell fuhr ein Autofahrer über eine Stadtautobahn bei Bochum (Symbolbild). © Frank Rumpenhorst/dpa

Bei Bochum raste ein Autofahrer vor der Polizei davon, nachdem er wegen zu hoher Geschwindigkeit anhalten sollte. Er ist ausgerechnet Anwalt für Verkehrsrecht.

Dortmund – Ausgerechnet einen Fachanwalt für Verkehrsrecht hat die Polizei mit deutlich zu hohem Tempo erwischt. Anschließend habe der Mann versucht zu flüchten – erneut viel zu schnell, teilte die Polizei Dortmund am Dienstag (12. Oktober) mit. Auf einer Stadtautobahn bei Bochum hatte er am Montag ein ziviles Videofahrzeug der Polizei mit Tempo 150 überholt – erlaubt waren maximal 100 Stundenkilometer. Auf eindeutige Anhaltesignale habe er nur zögerlich reagiert, dann aber Gas gegeben, um über die die A44 zu flüchten.

A44: Anwalt muss mit Strafverfahren rechnen

Mit 200 Stundenkilometern bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von streckenweise 80 km/h sei er dabei ein lebensgefährliches Risiko für sich und andere eingegangen. Er müsse sich auf ein entsprechendes Strafverfahren einstellen, so die Polizei. Erst im Rahmen einer Fahndung fand die Polizei das verlassene Auto auf einem Waldweg bei Witten. Der Halter des Wagens sei jedoch an seiner Arbeitsstelle eindeutig als Fahrer identifiziert worden, so die Polizei weiter. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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