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Dortmund: Sohn tötete Mutter – weil er endlich „Ruhe und Frieden“ haben wollte

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Polizeiabsperrung mit Polizeiauto im Hintergrund.
Die Polizei nahm den verdächtigen Sohn am Sonntagmorgen fest (Symbolbild). © U. J. Alexander / Imago

In Dortmund soll ein 30-Jähriger seine 67 Jahre alte Mutter erstochen haben. Die Polizei hat den Sohn festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Update vom 27. Dezember, 16:14 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Mord an seiner 67 Jahre alten Mutter in Dortmund sitzt der 30-jährige Sohn in Untersuchungshaft. Dem Mann sei dringend tatverdächtig, seine Mutter mit Messerstichen in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Löttringhausen aus Heimtücke getötet zu haben, teilte die Dortmunder Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die Obduktion der Leiche habe die Messerstiche als Todesursache bestätigt.

Der 30-Jährige hatte am frühen Morgen des Zweiten Weihnachtstages selbst die Polizei verständigt und die Tat gestanden. Einsatzkräfte fanden die Tote dann im Bett ihres Schlafzimmers.

Bei der Vernehmung sagte der 30-Jährige laut Staatsanwalt Henner Kruse aus, dass er sich mit seiner Mutter seit drei Jahren nur noch gestritten habe. Diese habe nur noch „gemeckert“ und er habe endlich „Ruhe und Frieden“ haben wollen.

Erstmeldung vom 26. Dezember, 12:27 Uhr:

Dortmund: Familien-Drama an Weihnachten – Sohn soll Mutter getötet haben

Dortmund – Nach dem Fund einer mutmaßlich erstochenen 67-Jährigen in einer Wohnung in Dortmund ist der 30 Jahre alte Sohn der Frau festgenommen worden. Die 67-Jährige sei nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer erstochen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft am Sonntag. Demnach hatte der Sohn am frühen Morgen des zweiten Weihnachtstages selbst die Polizei verständigt und angegeben, seine Mutter getötet zu haben. Einsatzkräfte fanden die Tote im Bett ihres Schlafzimmers.

Dortmund: Sohn soll Mutter erstochen haben – Obduktion am Montag

Mutter und Sohn lebten demnach gemeinsam in der Wohnung. Zum Motiv machte der Festgenommene zunächst keine Angaben. Routinemäßig sei dem 30-Jährigen eine Blutprobe entnommen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Deutsche sollte am Montag vor den Haftrichter kommen. Auch die Obduktion der Leiche sei für Montag geplant. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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