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Dortmund: Fahrer mit 97 km/h in der 50er Zone erwischt – „Ich habe es eilig, ich muss zur Arbeit“

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Ein Blitzer steht am Straßenrand.
In Dortmund hielt die Polizei mehrere Autofahrer an, weil sie zu schnell unterwegs waren. © Jens Büttner/dpa

Die Polizei Dortmund hat bei einer Verkehrskontrolle einen Raser ins Netz genommen. Der Autofahrer war mit 97 km/h, fast doppelt so schnell wie erlaubt, unterwegs.

Dortmund – „Ich habe es eilig. Ich muss zur Arbeit“ – diese Gründe nannten mehrere Autofahrer bei Kontrollen der Polizei am Donnerstag, dem 18. Februar, in Dortmund. Dabei erwischte die Polizei einen Raser, der deutlich zu schnell unterwegs war.

Dortmund: Polizei hält mehrere Fahrer wegen zu hohem Tempo an

Auf der Derner Straße in Dortmund wollte ein Fahrer mit 97 km/h zur Arbeit, fast doppelt so schnell wie erlaubt – denn korrekt sind dort nur 50 km/h. Wegen der Verkehrskontrolle kam er zu spät, denn auch die verkehrsdidaktischen Gespräche der Polizei nehmen Zeit in Anspruch.

Insgesamt ahndeten die Beamten bei dem Sondereinsatz mehr als 160 Verstöße. In den meisten Fällen seien die angehaltenen Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs gewesen und nannten die Ausrede „Ich habe es eilig. Ich muss zur Arbeit“. Nach Kontrollen auf der Brechtener Straße erhalten außerdem 35 Fahrer schriftliche Verwarnungen – sie waren nicht angeschnallt. 18 Personen nutzten während der Fahrt das Mobiltelefon.

Polizei Dortmund: Appell an Autofahrer – auf den Verkehr konzentrieren

Zu schnell, abgelenkt durch ein Smartphone oder nicht angeschnallt – wer so am Steuer sitzt, erhöht nicht nur das Unfallrisiko, sondern auch das Risiko, verletzt zu werden oder für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein. Deshalb appelliert die Polizei: „Achten Sie aufs Tempo, konzentrieren Sie sich auf den Verkehr und nicht auf Kurz- oder Sprachnachrichten.“

Erst kürzlich sorgte ein Porscher-Fahrer für Erstaunen bei der Polizei. Nachdem der Autofahrer mit seinem Porsche auf der Autobahn 2 bei Hamm aufgrund des Schnee-Chaos steckengeblieben ist, erfuhr die Polizei den Grund: Denn der Porsche-Fahrer gab an, er könne sich die Winterreifen auf beiden Achsen nicht leisten. So hatte der Fahrer lediglich auf der Vorderachse Winterreifen aufgezogen. (jaw/ots)

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