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Dortmund: Fliegerbombe erfolgreich entschärft – alle Sperrungen werden aufgehoben

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Von: Benjamin Stroka

Eine Fliegerbombe aus dem 2 Weltkrieg.
Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Donnerstag in Dortmund-Körne gefunden (Symbolbild). © Rene Traut / Imago

In Dortmund-Körne wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger wurde am Donnerstagabend erfolgreich entschärft.

Update vom 26. August, 21:40 Uhr: Die Fliegerbombe in Dortmund-Körne wurde gegen 21:30 Uhr vom Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft. „Alle Sperrungen werden nun aufgehoben“, teilt die Stadt Dortmund mit. Die rund 1900 betroffenen Anwohner können nun in ihre Häuser zurück.

Dortmund: Fliegerbombe gefunden – Entschärfung hat begonnen

Erstmeldung vom 26. August, 16:08 Uhr:

Dortmund – Bei Bauarbeiten in Dortmund wurde am Donnerstagnachmittag eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Fliegerbombe liegt im Dortmunder Stadtteil Körne und soll noch heute entschärft werden. Rund 1900 Anwohner sind direkt betroffen und müssen in einem Radius von 300 Metern um die Bombe evakuiert werden. Die Evakuierung hat um 16:45 Uhr begonnen. Um kurz vor 20:30 Uhr meldete die Stadt, dass alle Bereiche geräumt sind. Die Entschärfung der Fliegerbombe hat um 20:53 Uhr begonnen.

Fliegerbombe in Dortmund-Körne: Drei Schulen im Evakuierungsbereich

Die Fliegerbombe wurde im Bereich der Düsterstraße Höhe Massener Weg 191 entdeckt. Auch die Warn-App „Nina“ hat bereits ausgelöst. „Da der Blindgänger schon aufgeplatzt ist, muss nicht, wie sonst bei dem Gewicht üblich, das umliegende Gebiet in einem Radius von 500 Metern, sondern in einem Radius von 300 Metern evakuiert werden“, erklärt ein Sprecher der Stadt Dortmund den etwas kleineren Evakuierungsradius.

Der Evakuierungsradius für die geplante Bombenentschärfung in Dortmund-Körne.
Der Evakuierungsradius für die geplante Bombenentschärfung in Dortmund-Körne. © Stadt Dortmund

Betroffen von der Evakuierung sind auch drei Schulen, eine Kindertagesstätte, eine Kleingartenanlage und ein Gartenverein:

Blindgänger in Dortmund: Notunterkunft für Betroffene eingerichtet

Die Stadt Dortmund hat eine Notunterkunft für alle Betroffenen eingerichtet, die für die Zeit der Evakuierung nirgendwo anders unterkommen können. Diese befindet sich in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Haferfeldstraße 3-5, 44309 Dortmund. Ab 16:30 Uhr stehen zwei Shuttle-Busse bereit, die Menschen aus dem Evakuierungsbereich in die Notunterkunft bringen. „Die Busse stehen an der Haltestelle Am Rabensmorgen und an der Düsterstraße auf Höhe des Spielplatzes“, so ein Stadtsprecher. Bislang befinden sich 161 Personen in der Evakuierungsstelle.

Dortmund-Körne: Buslinie 452 von Fliegerbombe betroffen

Auch der öffentliche Nahverkehr wird durch die Entschärfung der Fliegerbombe in Dortmund-Körne eingeschränkt. Betroffen ist die Buslinie 452. Mehrere Haltestellen werden durch den Fund des Blindgängers vorübergehend nicht mehr angefahren. „Die Einschränkungen können bis in den Abend hinein andauern“, heißt es vonseiten der Stadt.

Diese Haltestellen der Buslinie 452 sind betroffen und entfallen ersatzlos:

Blindgänger in Dortmund: Zweiter Bombenfund

Im August gab es bereits mehrere Bombenfunde in Dortmund. Am 3. August wurde eine Fliegerbombe, die ebenfalls bei Bauarbeiten entdeckt wurde, erfolgreich entschärft. Am 15. August musste in der Innenstadt der Ruhrgebietsmetropole eine 250 Kilogramm schwere Bombe gesprengt werden, da eine Entschärfung nicht mehr möglich war. (bs) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert und ergänzt.

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