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Waghalsige Flucht vor der Polizei: Fahrer hat kuriose Ausrede parat

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Von: Vanessa Moesch

Bei einem illegalen Autorennen flüchtete ein Autofahrer filmreif vor der Polizei. Der Fahrer hatte nach seinem Zick-Zack-Kurs eine skurrile Erklärung.

Dortmund - Da staunten die Beamten im zivilen Streifenwagen nicht schlecht: Am Dienstag (25. Oktober) wurden sie von einem Mercedes und einem BMW auf dem Wall in Dortmund (NRW) überholt. Die beiden Autofahrer waren dabei viel zu schnell unterwegs. Zwischen 21 und 5 Uhr des Folgetages gilt auf dem Wall nämlich eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Bei der Verfolgung wurden die Beamten laut Polizei Zeugen, wie sich die beiden Wagen gegenseitig überholten. Zudem wechselten sie die Fahrbahn, ohne den Blinker zu benutzen. Waghalsige Manöver standen bei dem BMW-Fahrer auf der Tagesordnung: Er fuhr über eine rote Ampel, sorgte für Beinahe-Unfälle mit unbeteiligten Fahrzeugen und fuhr teilweise im „Zick-Zack“ durch die Straßen, berichtet wa.de.

Waghalsige Flucht vor der Polizei: Fahrer fährt im „Zick-Zack“

Der Mercedes-Fahrer war weiter auf dem Wall unterwegs, während der BMW-Fahrer in Richtung Bornstraße fuhr. Aufgrund der rücksichtslosen Fahrweise entschlossen sich die Beamten, den BMW-Fahrer anzuhalten. Dafür mussten aber weitere Kollegen der Polizei hinzugerufen werden, um den 19-jährigen Fahrer und seine Beifahrer anzuhalten.

Der junge Mann aus Dortmund gab schließlich an, nur im „Zick-Zack“ gefahren zu sein, um die Achsen seines Autos zu testen, da er dort ein Problem vermutete. Diese Aussage sollte seine waghalsige Fahrweise rechtfertigen. Ein Rennen mit dem Mercedes hätte es aber laut ihm und seinen jungen Beifahrern nicht gegeben.

„Achsen-Test“ als Ausrede schützt jungen Fahrer nicht

Neben den Handys des Fahrers, der 24-jährigen Beifahrerin und zwei 20-jährigen Mitinsassen wurden auch der BMW und der Führerschein des Fahrers sichergestellt. Den 19-jährigen Fahranfänger erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Kurios war nicht nur die Ausrede des BMW-Fahrers, sondern auch der Abstellplatz eines E-Scooters: Unbekannte haben solch einen Roller in einem Gleisbett abgestellt. Eine S-Bahn kollidierte mit dem E-Scooter und zerstörte diesen. Jetzt sucht die Polizei Zeugen.

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