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Dortmund: Randalierer legen Feuer in Freibad und werfen Kühlschränke ins Wasser

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Ein leeres Freibad in Dortmund.
Das Freibad in Dortmund sollte nach den Flutschäden endlich wieder öffnen (Symbolbild). © Anja Cord / Imago

Ein Freibad in Dortmund sollte nach dem Hochwasser wieder öffnen. Doch jetzt sorgen Randalierer durch „mutwillige Zerstörung“ für neue Probleme.

Dortmund – Unbekannte haben in einem Freibad in Dortmund ihr Unwesen getrieben, das nach den Überschwemmungen gerade erst wieder hergestellt war. An diesem Dienstag (27. Juli) sollten eigentlich im Schwimmbad Wellinghofen Wasserproben genommen werden, um nach der Überschwemmung wieder die Tore zu öffnen. „Doch eine mutwillige Zerstörung in der Nacht auf Montag macht die Pläne zunächst wieder einmal zunichte“, berichtete die Sportwelt Dortmund.

Freibad in Dortmund: „Fassungslos“ nach schwerem Vandalismus

Bänke und Kühlschränke seien ins Wasser geworfen, Gegenstände mutwillig beschädigt, sogar ein Brand gelegt worden. Man sei fassungslos angesichts dieses Vandalismus und stehe erneut vor tagelangen Aufräumarbeiten, hieß es weiter.

Schon im Freibad Hardenberg war den Angaben zufolge am Wochenende eingebrochen und einiges zerstört worden. Erhebliche finanzielle Schäden seien nach den zwei Vorfällen die Folge. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, ein Zeugenaufruf sei geplant. Die Freibäder waren auch in Dortmund nach langer pandemiebedingter Schließung erst Mitte Juni wieder für die Besucher geöffnet worden.

Auch an vielen anderen Orten in NRW kämpfen die Menschen weiterhin gegen die Folgen der schweren Hochwasser-Katastrophe. Im Kreis Euskirchen geht die Müllentsorgung weiter voran. (dpa/lnw)

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