1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

Dortmund: Mann mit Messer ignoriert 3G-Regel in S2 – Polizei muss ihn fesseln

Erstellt: Aktualisiert:

Ein beschlagnahmtes selbstgebautes Messer.
Der Mann hatte das Messer wohl selbst gebaut. © Bundespolizei

Bei einer Fahrt der S2 nach Dortmund hat ein Mann mit Messer die 3G-Regel ignoriert und sich geweigert auszusteigen. Bei der Festnahme fiel weiteres Vergehen auf.

Essen/Dortmund – Ein Mann aus Niedersachsen hatte am Donnerstagabend keine Lust, sich an die geltende 3G-Regel im ÖPNV zu halten. Der 20-Jährige ignorierte bei der Fahrt der S2 von Essen nach Dortmund auch die anschließende Aufforderung, die Bahn zu verlassen. Er musste von der Bundespolizei schließlich festgenommen und gefesselt werden. Dabei stellte sich heraus, dass er ein selbstgebautes Messer bei sich hatte.

Dortmund: Mann bleibt trotz fehlendem 3G-Nachweis in S2 – Polizei findet Messer bei Kontrolle

Auf der Bahn-Fahrt hatte der 20-Jährige gegenüber dem Zugbegleiter keinen 3G-Nachweis vorzeigen können. Deshalb wurde der Mann aufgefordert, den Zug beim Halt in Gelsenkirchen zu verlassen. Doch das ignorierte er einfach. Mehr noch: Er soll den Bahnmitarbeiter „erbost beleidigt haben und sei zunehmend aggressiver geworden“, erklärte die Polizei am Freitagmorgen.

Kurz vor Mitternacht hatte der Zugbegleiter dann die Bundespolizei alarmiert, welchen am Hbf Dortmund den einfahrenden Zug empfangen. Bei der Kontrolle konnte sich der Mann anschließend nicht nur nicht ausweisen, sondern die Polizisten fanden in seiner Jackentasche auch noch ein „offensichtlich“ aus mehreren Messerteilen selbstgebautes Einhandmesser. Dieses wurde sofort beschlagnahmt.

Dortmund: 20-Jähriger immer aggressiver – hat zwei Identitäten

Anschließend sollte der Mann zur Wache gebracht werden, doch er wehrte sich zunehmend. Offenbar hatte den 20-Jährigen die Beschlagnahmung des Messers so aufgeregt, dass er immer aggressiver wurde. Letztlich mussten die Beamten den Mann schließlich fesseln. Auf der Wache fiel auf, dass er sich in Deutschland unter zwei verschiedenen Identitäten aufhielt. Nun erwarten den jungen Mann gleich mehrere Verfahren. (os mit ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant