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Auf Radfahrer in Dortmund eingestochen: 18-Jähriger wollte angeblich Serienmörder werden

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Das Landgericht Dortmund von außen
Am Landgericht in Dortmund sind Verhandlungstage bis Ende Januar angesetzt (Symbolbild) © Bernd Thissen/picture alliance

Einem 18-Jährigen wird Mordversuch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. In Dortmund soll er aus purer Mordlust auf einen Radfahrer eingestochen haben.

Dortmund – Heimtückisch und aus purer Mordlust soll ein 18-jähriger Dortmunder im März auf einen Radfahrer eingestochen und ihn dabei lebensgefährlich verletzt haben. Seit Donnerstag muss sich der Deutsche vor der Jugendstrafkammer des Dortmunder Landgerichts verantworten. Ihm werden Mordversuch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Laut Oberstaatsanwalt Carsten Dombert hatte sich der Angeklagte vorgenommen, ein Serienmörder zu werden. 

„Mindestens drei Menschen sollten getötet werden“, heißt es in der Anklageschrift. Der Verletzte sei ein reines Zufallsopfer gewesen.

Nach Messerattacke in Dortmund: Not-OP rettet Radfahrer das Leben

Der 23-jährige Radfahrer hatte gerade seinen ersten Arbeitstag für eine neue Firma hinter sich gebracht. In einem Wald nahe seiner Wohnung in Dortmund entschied er, kurz anzuhalten, um zu rauchen. Dabei bemerkte der Mann, dass sich ihm auf einmal ein anderer Mann näherte. „Ich habe aufgeblickt, doch da hatte ich auch schon das Messer in der Brust“, sagte der Zeuge den Richtern.

Der 23-Jährige konnte schwer verletzt vom Tatort flüchten und Hilfe alarmieren. Im Krankenhaus rettete eine Notoperation sein Leben. Das Dortmunder Landgericht hat für den Prozess bereits Verhandlungstage bis Ende Januar 2022 angesetzt.(dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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