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Ihre Sneaker sind nie angekommen? Das könnte der Grund sein

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Etliche Pakete in einem Schrank, meist Schuhe und Markenklamotten
Ein Paketzusteller in Dortmund bunkerte massenweise Pakete im eigenen Schrank und verkaufte sie im Internet. © Polizei Dortmund

In Dortmund ist ein Zusteller aufgeflogen, der Pakete im eigenen Schrank versteckte, statt sie auszuliefern. Die gestohlene Ware verkaufte er dann im Internet.

Dortmund – Wer kennt es nicht? Man bestellt online Kleidung oder Schuhe und wartet sehnsüchtig auf das Paket. Doch nicht immer kommt die bestellte Ware auch an. Beim Blick auf den Sendungsverlauf dann die Ernüchterung: Das Paket wurde erfolgreich zugestellt, in den eigenen vier Wänden angekommen ist es aber nicht. Nach diesem Prinzip häuften sich offensichtlich die Kundenbeschwerden bei einem Servicepartner eines Dienstleisters aus Lüdenscheid.

Pakete kommen nicht an – Zusteller versteckt sie stattdessen in Wohnung

Paketbote in Dortmund unterschlägt Pakete – und behält Sneaker und Kleidung selbst

Ausgepackte Markenklamotten aus Kartons, gestapelt und teuer
Der Inhalt der geklauten Pakete eines Dortmunder Zustellers hatte einen Warenwert von insgesamt fast 20.000 Euro. © Polizei Dortmund

Der Verdacht richtete sich gegen einen 28-jährigen Dortmunder, der als Paketzusteller für das Unternehmen tätig war. Am 2. März erhärtete sich der Verdacht, als ein Zeuge die Route des Mannes überprüfte und auch hier Abweichungen festzustellen waren. Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss suchten Polizeibeamte am 9. März die Wohnung des Mannes an der Oestermärsch in Dortmund auf. In den Räumen fanden die Einsatzkräfte hunderte neuwertige und verpackte Bekleidung, Schuhe, Sneaker, Jacken, Handtaschen sowie eine vierstellige Bargeldsumme.

Pakete in Dortmund nicht zugestellt – Wert von fast 20.000 Euro

Ermittlungen zufolge soll es sich um mehr als 200 Pakete in einem Gesamtwarenwert von mehr als 19.000 Euro handeln. Einen Teil der Ware bot der Dortmunder zudem bei einem privat genutzten Online-Kleinanzeigen-Portal zum Verkauf an. Er inserierte dort mehr als 140 Kleidungsstücke. Die Polizisten stellten die Ware sicher. Neben dem Verlust seines Arbeitsplatzes erwartet den 28-Jährigen nun ein Verfahren wegen des Verdachts der Unterschlagung. (ots/mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Unabhängig informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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