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Dortmund: Polizei löst illegale Techno-Party mit 50 Gästen auf

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Eine Diskokugel dreht sich in einem Club und reflektiert das einfallende Licht der Scheinwerfer und Lampen.
Die Einsatzkräfte trafen auf mindestens 50 Gäste (Symbolbild). © Britta Pedersen/dpa

Am Samstag löste die Polizei eine illegale Techno-Party in Dortmund auf. Dabei fanden die Einsatzkräfte „verdächtige Pulver und andere Substanzen“.

Dortmund – In einer ehemaligen Werkshalle in Dortmund hat die Polizei am frühen Samstagmorgen eine Techno-Party mit mindestens 50 Beteiligten aufgelöst. Als die Beamten nach dem Hinweis eines Sicherheitsunternehmens auf dem Gelände eintrafen, hätten die Feiernden versucht zu fliehen, teilte die Polizei am Montag mit.

Illegale Techno-Partry in Dortmund – Polizei stellt „verdächtige Pulver und andere Substanzen“ sicher

25 Personen wurden dabei aufgehalten. Sie erhielten Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung. Zwei Partygäste müssen sich zudem wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Bei ihnen seien „verdächtige Pulver und andere Substanzen“ gefunden worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Im Keller der Halle stellte die Polizei Lautsprecher und einen Dieselgenerator sicher. Wer die Party ausgerichtet hatte, blieb zunächst unklar.

Illegale Corona-Party in Dortmund: Auseinandersetzung zwischen Polizisten und Feiernden

Bei der Auflösung einer weiteren Party ist es am späten Sonntagabend in Dortmund zu einer Auseinandersetzung zwischen Polizisten und Feiernden gekommen. Vier Beamte wurden leicht verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Party fand demnach in einer Gartenlaube statt. Beim Eintreffen der Polizisten sollen vier Männer zwischen 25 und 35 Jahren diese angepöbelt und angegriffen haben.

Die Polizisten hätten Pfefferspray gegen die vier Männer eingesetzt, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Männer erwarten demnach Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen tätlichen Angriffs. Zudem müssen sie sich wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln verantworten.

In ganz NRW gab es am Pfingstwochenende mehrere illegale Corona-Partys – unter anderem in Köln Ehrenfeld. Auch hier wurden mehrere Einsatzkräfte verletzt. (dpa/lnw)

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