1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW

RB51: Maskenverweigerer randaliert mit 2,6 Promille – Festnahme in Dortmund

Erstellt:

Ein Zug am Dortmund Hauptbahnhof.
Am Dortmunder Hauptbahnhof nahm die Bundespolizei einen alkoholisierten Maskenverweigerer fest (Symbolbild). © imageBROKER/Stefan Ziese/Imago

In der RB51 auf dem Weg nach Dortmund hat ein Maskenverweigerer eine Reisende bedrängt. Ein anwesender Polizist in Zivil schritt ein und fixierte den Betrunkenen.

Dortmund – Ein stark alkoholisierter Mann soll am Dienstagmorgen (16. November) in der RB51 eine Frau angegangen haben, die ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. Sein Ausraster endete am Hauptbahnhof Dortmund, wo die Bundespolizei schon wartete.

Wie die Bundespolizei am Mittwoch berichtet, war der 38-Jährige in der RB51 zwischen Lünen und Dortmund unterwegs, als ihn eine Reisende gegen 6:50 Uhr auf die bestehende Maskenpflicht aufmerksam machte. „Daraufhin soll der stark alkoholisierte Mann die Frau aggressiv bedrängt haben“, teilte ein Polizeisprecher mit.

Dortmund: Polizist in Zivil will Situation mit Maskenverweigerer entschärfen

Ebenfalls mit an Bord des Zuges war ein Dortmunder Polizist in Zivil, der das Geschehen mitbekam und dazwischen ging. Er stellte sich vor den aggressiven Mann, um die „Situation zu entschärfen“. Der Maskenverweigerer hatte daran aber wohl kein Interesse und nahm nach Angaben der Polizei eine Kampfstellung ein.

Zusammen mit anderen Fahrgästen brachte der Polizist den maskenlosen Betrunkenen zu Boden und fixierte ihn. Am Dortmunder Hauptbahnhof warteten die alarmierten Bundespolizisten, die den Aggressor festnahmen. „Dabei wehrte sich dieser mit massivem Kraftaufwand, so dass die Einsatzkräfte ihn größtenteils tragen mussten“, erklärte die Behörde. Auch auf der Wache beruhigte sich der 38-Jährige nicht und versuchte mehrmals, die Beamten anzugreifen.

Dortmund: Maskenverweigerer hat 2,6 Promille

Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,6 Promille an. Gegen den Mann läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Bundespolizei wertet dazu die Videoaufnahmen aus der RB51 aus.

Die Bundespolizei in NRW hat es in letzter Zeit häufiger mit Maskenverweigerern in Zügen zu tun. Dabei sind Situationen schon mehrfach eskaliert. Im RE6 wurde ein Zugbegleiter mit einem Messer bedroht, weil er einen Fahrgast auf die Maskenpflicht hinwies. In der S19 traf es einen Fahrgast: Er bekam von einem Mann ohne Maske eine Kopfnuss. (sk/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant