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Unbekannte schütten Spülmittel in Teich: Fische sterben qualvoll

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Von: Nina Büchs

Kois und Goldfische schwimmen am 27.05.2014 in einem Teich der Fischauffangstation Aurich (Niedersachsen).
In einer Kleingartenanlage in Dortmund kippten Unbekannte Spülmittel in einen Fischteich. Zahlreiche Fischen, Molche und Schnecken sind nun tot. (Symbolbild) © Carmen Jaspersen/dpa

In Dortmund haben Unbekannte Spülmittel in einen Fischteich gekippt. Zahlreiche Fische, Molche und Schnecken sind dadurch verendet.

Dortmund – Grausame Tat in Dortmund: Unbekannte haben dort Spülmittel in einen Fischteich gekippt, sodass dieser überschäumte und zahlreiche Fische, Molche und Schnecken verendeten. Der Vorfall habe sich in der Kleingartenanlage in Oberdorstfeld ereignet, berichtet die Lokalzeit aus Dortmund im WDR. Der Teich war im Video nicht mehr zu sehen, stattdessen jede Menge weißer Schaum.

Spülmittel in Teich geschüttet: Fische, Molche, Schnecken sterben

„Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, ich bin hier rumgekommen mit meinem Hund und hab da schon ein bisschen weißen Schaum gesehen auf dem Weg vorne. Dann habe ich das Malheur im Teich gesehen und war richtig schockiert“, so der Besitzer der Teichanlage, Dirk Rosenberg.

Im Teich befanden sich Koi-Karpfen, Goldfische, Molche und Schnecken – die zum Teil reglos auf der Wasseroberfläche trieben. Leben gibt es im Teich nun nicht mehr. Denn die Tiere haben durch die Seifenlauge wohl keinen Sauerstoff mehr bekommen, so Rosenberg. „Wir vermuten, dass alle erstickt sind“, sagt er der WDR-Lokalzeit.

Dortmund: Spülmittel in Teich gekippt – Polizei ermittelt

Wer das Spülmittel in den Teich gekippt hat, ist bislang unklar, heißt es weiter. Die Polizei ermittle wegen Sachbeschädigung. Eine Polizeisprecherin bestätigte gegenüber 24RHEIN, dass dazu eine Anzeige vorliegt. Die Tat soll sich zwischen Sonntagabend und Montagmorgen ereignet haben, so die Polizeisprecherin. Fest steht:

Fische, Molche und andere Lebewesen wird es in dem Teich künftig nicht mehr geben. Denn der Teich, der etwa 6.000 Euro gekostet hat, soll nun zugeschüttet werden. Neue Fische wollen sich Dirk Rosenbaum und seine Lebensgefährtin nicht anschaffen. „Wir wissen ja nicht, was als Nächstes kommt“, so Rosenberg. Da der Teich so nah am Zaun stehe, seien Fische solchen Attacken ausgeliefert, meint er.

Tierquälerei in NRW: Ferkel in Plastiktüte ausgesetzt, Pferden Schnittverletzungen zugefügt

Immer wieder kommt es leider vor, dass Tiere gequält werden. So wurden zuletzt in Mülheim an der Ruhr mehrere Ferkel ausgesetzt, zwei lagen in einer Kiste, ein anderes in einer Plastiktüte in einem Gebüsch. Noch brutaler gingen Tierquäler in Köln vor. Sie fügten zwei Pferden in Fühlingen und Rheinkassel Schnittverletzungen zu. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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