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Dortmund: Bewaffneter Streit zwischen zwei Gruppen – Ermittlungen gegen vier Männer

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Die Polizei sichert im Bereich Rheinische Straß / Siegfriedstraße in der Innenstadt Spuren.
Die Polizei sichert im Bereich Rheinische Straße / Siegfriedstraße in der Dortmunder Innenstadt Spuren. © Dieter Menne/dpa

Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen in Dortmund sind drei Menschen verletzt worden. Schuss- und Stichwaffen wurden eingesetzt. Gegen vier Männer wird ermittelt.

Update vom 23. November, 6:31 Uhr: Nach der brutalen Auseinandersetzung an der Rheinischen Straße in Dortmund am Sonntag (21. November) haben Polizei und Staatsanwaltschaft neue Details bekannt gegeben. So werde aktuell gegen vier Männer im Alter von 21, 29, 40 und 50 Jahren ermittelt. Gegen den 40-Jährigen wurde noch am Montagabend Haftbefehl erlassen. „Der Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt. Gegen die drei anderen Tatverdächtigen lagen keine Haftgründe vor“, berichtet ein Polizeisprecher.

Drei Männer wurden bei dem bewaffneten Streit am Sonntagnachmittag verletzt. Die Männer im Alter von 23, 31 und 33 Jahren kamen „mit Schnitt- und Schussverletzungen in Krankenhäuser“, heißt es. Lebensgefahr bestehe nicht. Die Polizei betont, dass sie weiterhin „starke Präsenz“ im Bereich Rheinische Straße zeigen werde, „um neue Auseinandersetzungen zu verhindern“. Bereits am Montag drohte die Lage erneut zu eskalieren. Es gab mehrere Platzverweise und Gefährderansprachen durch die Einsatzkräfte. Die Hintergründe der Taten sind noch unklar. „Aus ermittlungstaktischen Gründen“ wolle sich die Polizei derzeit nicht dazu äußern. Weiterhin werden Zeugen gesucht, die die Auseinandersetzung am Sonntag beobachtet oder vielleicht sogar gefilmt haben.

Dortmund: Bewaffneter Streit zwischen zwei Gruppen – neue Eskalation

Update vom 22. November, 16:41 Uhr: Einen Tag nach dem bewaffneten Streit zweier Gruppen in Dortmund mit mehreren Verletzten hat die Polizei an gleicher Stelle erneut eingreifen müssen. 12 bis 14 aggressive Personen seien am Montag mit starker Polizeipräsenz auseinandergehalten worden, man habe Personalien festgestellt und Platzverweise ausgesprochen, schilderte eine Sprecherin am Montag.

Erstmeldung vom 21. November, 20:19 Uhr:

Dortmund: Gruppen geraten auf Gehweg aneinander – Schuss- und Stichwaffen eingesetzt

Dortmund – Bei einer Auseinandersetzung zweier Gruppen mit Schuss- und Stichwaffen sind in Dortmund mehrere Menschen verletzt worden. Es gab deshalb am Sonntag (21. November) um kurz nach 15 Uhr einen Großeinsatz der Polizei, mehrere Straßen wurden gesperrt. Zwei Personengruppen seien auf einem Gehweg aneinandergeraten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Es habe auch Festnahmen kurz nach der Auseinandersetzung gegeben.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei seien auch Schuss- und Stichwaffen eingesetzt worden sein. Wie viele Verletzte und Festgenommene es gab und welchen Hintergrund der Streit hatte, wird demnach zurzeit ermittelt. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.“

Polizeiautos stehen im Bereich Rheinische Straße in der Dortmunder Innenstadt.
Wegen eines größeren Einsatzes der Polizei sind in der Innenstadt mehrere Straßen gesperrt worden. © Dieter Menne/dpa

Dortmund: Gruppen geraten aneinander – Polizei mit starken Kräften vor Ort

Am Abend wurde der Tatort untersucht. Eine Polizeisprecherin sagte: „Wir sind mit starken Kräften vor Ort.“ Für die Bevölkerung bestand am Abend laut Polizei keine Gefahr mehr. Zu Beginn waren Unbeteiligte aufgerufen worden, das Gebiet um den Einsatzort zu meiden. 

Polizei und Staatsanwaltschaft suchen jetzt dringend Zeugen, die möglicherweise auch Handy-Videos von der Auseinandersetzung auf der Rheinischen Straße gemacht haben. (dpa/lnw/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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