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Waffenverbotszone: Kontrollen am Hauptbahnhof Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen

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Eingang zum Hauptbahnhof Düsseldorf.
Am kommenden Wochenende sucht die Polizei unter anderem am Hauptbahnhof Düsseldorf verstärkt nach Waffen. (Symbolbild) © Wilfried Wirth / Imago

Die Polizei sucht am kommenden Wochenende am Hauptbahnhof Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen verstärkt nach verbotenen Waffen und Gegenständen.

Düsseldorf – Die Bundespolizei richtet am kommenden Wochenende (25. bis 27. Juni) erneut sogenannte Waffenverbotszonen ein. Diesmal an den Hauptbahnhöfen Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen. Dazu werde man verstärkt nach gefährlichen Gegenständen und Waffen suchen, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit.

Polizei sucht nach Wafffen an Hauptbahnhöfen: Großteil der Gewalttaten finden am Wochenende statt

Während der Corona-Pandemie sei die Anzahl der Gewaltdelikte „trotz Ausbleibens des Disko- und Partyverkehrs sowie Anreisen zu Veranstaltungen“ nicht signifikant gesunken. Ein Großteil der Gewaltstraftaten finde an Samstagen und Sonntagen statt, teilte die Bundespolizei mit. Daher werde man am kommenden Wochenende an besagten Bahnhöfen wieder verstärkt nach Schuss-, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen suchen.

Kontrollen am Hauptbahnhof Düsseldorf, Duisbrug und Oberhausen: Auch diese Gegenstände sind verboten

Auch Küchenmesser, Korkenzieher oder Scheren sind für die besagte Zeit an den Bahnhöfen verboten - sodass die Polizei ein Recht zur Kontrolle und Sicherstellung hat.

Gewalttaten an Hauptbahnhöfen und in Zügen: Mann (33) sticht in Bonn auf Kontrahenten ein

Nicht nur an Hauptbahnhöfen, sondern auch in Zügen kommt es immer mal wieder zu Gewaltdelikten. So stach im März dieses Jahres in der Regionalbahn auf der Fahrt zwischen Bonn-Mehlen und dem Hauptbahnhof Bonn ein 33-jähriger Fahrgast auf einen 52-Jährigen ein. In Köln wurde etwa einen Monat davor ein Ticketkontrolleur von einem jungen Pärchen attackiert. Nachdem sie keine Fahrkarte vorzeigen konnten, schlugen sie auf den Bahnmitarbeiter ein, rissen ihm die Maske herunter und bespuckten ihn. (nb mit dpa/lnw)

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