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Corona-Variante „Omikron“ nun auch in Essen und Düsseldorf?

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Von: Nina Büchs

Proben für Corona-Tests werden im Diagnosticum-Labor in Plauen für die weitere Untersuchung vorbereitet.
In den ersten NRW-Städten sind nun Verdachtsfälle der neuen Corona-Variante „Omikron“ aufgetaucht. (Symbolbild) © Hendrik Schmidt/dpa

Die neue Corona-Variante „Omikron“ könnte auch in Essen und Düsseldorf angekommen sein. Die ersten Verdachtsfälle sollen dort nun überprüft werden.

Essen/Düsseldorf – Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es nun Verdachtsfälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus. Es gebe in Essen und in Düsseldorf erste Verdachtsfälle, die jetzt mittels Sequenzierung überprüft werden, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Sonntag laut Mitteilung. Die Rheinische Post (Sonntag/Printausgabe Montag) hatte darüber zuerst berichtet.

Coronavirus: Verdachtsfälle der „Omikron-Variante“ in Düsseldorf und Essen sollen nun geprüft werden

Ein Sprecher des Ministeriums sagte auf dpa-Anfrage, es könne wahrscheinlich erst am Montag gesagt werden, um wie viele Verdachtsfälle es sich handelt. Karl-Josef Laumann teilte weiter mit: „Wir werden die neue Variante und ihre Verbreitung wie auch das Infektionsgeschehen insgesamt weiter ganz genau beobachten.“ Und: „Eins macht die aktuelle Situation deutlich: Wir müssen weiter sehr aufmerksam sein.“

Das Land hat die Maßnahmen verschärft, um die Verbreitung der Variante zu verlangsamen: „Wir haben die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen bereits informiert, dass auch für vollständig geimpfte Personen Quarantäne angeordnet werden soll, wenn Kontakt zu einer Person mit der Omikron-Variante bestand. Ziel ist es, die Weiterverbreitung der Virusvariante zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen“, sagte ein Ministeriumssprecher der Rheinischen Post.

Neue Corona-Variante Omikron als „besorgniserregend“ eingestuft

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als „besorgniserregend“ eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest.

Bereits am Samstag hieß es, dass die neue Corona-Variante nun mit hoher Wahrscheinlichkeit in Deutschland angekommen sei. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden. Die möglicherweise mit Omikron infizierte Person war über den Flughafen Frankfurt eingereist. (nb mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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