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Raum Düsseldorf: Feuerwehr erweist sich gleich mehrfach als Retter in der Not

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Ein Wildschwein im Eiswasser eines Pools in Neuss-Hoisten.

Das Wildschwein kam mit Hilfe der Feuerwehr wieder aus dem eiskalten Pool. © Feuerwehr Neuss

Die Feuerwehr in Düsseldorf und Neuss konnte am Dienstag zwei Tiere aus brenzligen Situationen retten. Das kalte Wetter war dabei jeweils der Auslöser.

Neuss/Düsseldorf – Das aktuelle Winterwetter in Nordrhein-Westfalen ist nicht nur für Menschen, sondern auch für einige Tiere, äußerst gefährlich. Am Dienstag kam es zu zwei tierischen Notlagen im Raum Düsseldorf. Die Feuerwehr kam dabei jeweils gerade zur richtigen Zeit zur Hilfe.

Neuss: Wildschwein bricht in durch Eisdecke in Pool – Feuerwehr eilt zur Hilfe

Die Neusser Feuerwehr hat im Stadtteil Hoisten ein Wildschwein vor dem Ertrinken in einem Swimmingpool bewahrt. Das Tier sei am Dienstag durch die Eisdecke eingebrochen und aus eigener Kraft nicht herausgekommen, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Versuche, ihm eine Treppe zu bauen, scheiterten an dessen Misstrauen. Schließlich griff die Feuerwehr zu einer raffinierten Methode: Sie füllte den halb leeren Pool mit Wasser auf, so dass das Wildschwein den Beckenrand erklimmen und klitschnass im nächsten Wald verschwinden konnte. Vor kurzem rettete ein Neusser Feuerwehrmann bereits einen Bussard vor dem Ertrinken.

Eine von der Feuerwehr Düsseldorf gerettete Zwergfledermaus in der Nahaufnahme

Die Zwergfledermaus stand wohl kurz vor dem Erfrieren. © Feuerwehr Düsseldorf

Düsseldorf: Feuerwehr rettet Zwergfledermaus vor der Kälte

In Düsseldorf haben Feuerwehrleute derweil eine Zwergfledermaus vermutlich vor dem Erfrieren gerettet. Bei Schneeräumarbeiten an einem Mehrfamilienhaus hatte ein Arbeiter das von der klirrenden Kälte geschwächte und flugunfähige Tier unter einem Balkon entdeckt, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Die herbeigerufenen Tierretter der Feuerwache hätten die Zwergfledermaus zunächst ins warme Einsatzfahrzeug und später – gebettet in einer Schutzmaske – zu einem Fledermaus-Fachmann des Naturschutzbundes Nordrhein-Westfalen gebracht. Dort werde das kleine Säugetier wieder aufgepäppelt. (os/dpa)

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