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Duisburg und Düsseldorf: Polizei löst illegale Glücksspiel-Partys auf – Verstöße gegen Corona-Schutzverordnung

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Ein Polizeiwagen rast über eine Straße.
Die Polizei löst sowohl in Duisburg als auch in Düsseldorf illegale Glücksspielpartys auf (Symbolbild). © Robert Michael/dpa

In Duisburg und Düsseldorf sind zwei illegale Glücksspiel-Partys aufgeflogen. Teilnehmer in Duisburg erhalten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

Duisburg – Die Polizei hat sowohl in Duisburg als auch in Düsseldorf illegale Glücksspielpartys aufgelöst. Am frühen Freitagmorgen waren die Beamten zu einem Café in einem Sportpark in Duisburg gerufen worden, wie die Polizei berichtete. Dort trafen die Polizisten insgesamt 23 Männer an.

In Duisburg: Männer erhalten Anzeige wegen des Verstoßes gegen Corona-Schutzverordnung

Bei der Durchsuchung des Lokals, bei der auch Polizeihunde eingesetzt wurden, stellten die Beamten einen Spielautomaten und eine fünfstellige Summe Bargeld sicher. Gegen die Männer wird jetzt wegen des Verdachts der Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel ermittelt. Außerdem erhielten alle eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

Durchsuchung: In Düsseldorf versuchten die Gäste zu flüchten

Auch in Düsseldorf flog ein illegales Glücksspiel in einer Kneipe auf. Als Polizei und Ordnungsamt am späten Donnerstagabend anrückten, versuchten zwei Personen zu flüchten, wurden aber gestellt. Drei weitere Gäste hätten sich zunächst auf der Toilette versteckt, berichtete die Stadt. In der Gaststätte entdeckten die Polizisten nicht genehmigte Glücksspielgeräte.

Corona-Partys sind keine Seltenheit: Hohe Bußgelder bei Verstößen

Während der Corona-Krise kommt es immer wieder zu sogenannten Corona-Partys. Erst vergangenes Wochenende löste die Polizei in Essen in der Nacht zu Sonntag (17. Januar) eine Party mit 23 Männern und Frauen auf.

Zusammenkünfte dieser Art sind nicht günstig. Wer gegen Auflagen verstößt, dem drohen 250 Euro Bußgeld pro Person und 1.000 Euro Strafe für den Veranstalter. Obwohl die Kontrolle der Corona-Regeln für die Ordnungsämter eine hohe Belastung bedeutet, haben die Städte dadurch durchaus hohe Bußgeldeinnahmen. So sorgen Tausende Corona-Verstöße in den NRW-Großstädten seit Pandemie-Beginn für Bußgeldeinnahmen in Millionenhöhe. Allein in Duisburg haben die Ordnungsbehörden mehr als eine Million Euro an Bußgeldern festgesetzt, wie eine Umfrage der Deutsche Presseagentur ergab. Etwa 8.400 Ordnungswidrigkeitsverfahren seien in dem Zusammenhang eingeleitet worden. Besonders häufig, weil Kontaktregelungen oder das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes nicht eingehalten wurde. (jaw/dpa)

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