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Duisburg: Blaualgen in Seen gefunden – Gefahr für Mensch und Hund

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Von: Stefanie Knupp

Blick über den Wolfssee in Duisburg
In den Sommermonaten kann es in Duisburgs Seen zu Gefahren durch Blaualgen kommen (Symbolbild). © Jochen Tack/imago

Der Uettelsheimer See und der Böllertsee in Duisburg sind teilweise von Blaualgen befallen. Das Baden dort ist gefährlich für Menschen und Hunde.

Duisburg – Am Uettelsheimer See in Duisburg-Baerl besteht derzeit Gefahr durch Blaualgen. Wie die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) am Mittwoch (18. Juni) mitteilen, wurde bei einer Kontrolle im östlichen Bereich eine Blaualgengefahr festgestellt. Mensch und Tier sollten in dem Gewässer nicht baden. Auch wenn sich am Wochenende noch einmal der Sommer blicken lässt – am Samstag mit bis zu 26 Grad in Duisburg – sollten Bade-Fans genau hinschauen, wo sie sich abkühlen wollen. Zumal das Baden oft ohnehin verboten ist.

Name:Blaualge
Domäne:Bakterien
Abteilung:Cyanobakterien
Klassifikation:Lebewesen

Duisburg: Blaualgen im Uettelsheimer See und Böllertsee

Erst vor wenigen Tagen stellten die Wirtschaftsbetriebe Blaualgen im nordwestlichen Teil des Böllertsees an der Sechs-Seen-Platte fest. Genau wie der Uettelsheimer See ist er nicht als Badegewässer zugelassen. Die WBD weisen deshalb vorsorglich darauf hin, dass in den Seen nicht gebadet werden darf.

Auch für Vierbeiner kann es gefährlich werden. Hunde sollten ebenfalls nicht in betroffenen Gewässern schwimmen oder daraus trinken. Für Mensch und Tier kann der Kontakt mit Blaualgen gesundheitliche Folgen haben. Denn: Blaualgen sind gar keine Algen – sondern Bakterien.

Blaualgen in Duisburg: Welche Symptome können auftreten?

Wer mit den Cyanobakterien in Berührung kommt oder gar verunreinigtes Wasser schluckt, muss unter Umständen mit gesundheitlichen Problemen rechnen. Bestimmte Blaualgen bilden nämlich Gift. Laut dem NRW-Umweltministerium und dem Bund für Umwelt und Naturschutz können folgende Symptome auftreten:

Duisburg: Wie erkenne ich Blaualgen?

Wer versehentlich in einem mit Blaualgen befallenen Gewässer gebadet hat, sollte die Badekleidung wechseln und sich gründlich abduschen. Ein Blaualgenbefall kommt in den Sommermonaten in Seen und anderen Gewässern immer wieder vor. Zwar muss es sich nicht immer um die giftige Blaualge handeln, festgestellt werden kann das aber nur in einem Labor.

Als Faustregel gilt: Bei knietiefem Wasser sollte man seine Füße noch sehen können. An einigen Merkmalen ist zu erkennen, in welchen See man besser nicht gehen sollte.

Blaualgen auf der Ostsee
So sieht ein Blaualgen-Teppich aus (Symbolbild). © Stefan Sauer/dpa

Duisburg: Diese Badeseen sind sicher

Die Wirtschaftsbetriebe informieren umgehend, sobald die Blaulagengefahr an den betroffenen Seen gedämmt ist. Wer sich kurzfristig abkühlen will, für den gibt es in Duisburg sichere Alternativen. In der Stadt gibt es drei als Badegewässer zugelassene Seen, in denen das Baden gestattet ist.

Der Vorteil: Die Wasserqualität drei Seen werden während der Badesaison, die vom 1. Mai bis zum 15. September dauert, regelmäßig überwacht. „Die Überwachung in der Badesaison besteht aus Messungen und Besichtigungen vor Ort, der Analyse von Wasserproben und aus Informationen für die Öffentlichkeit“, informiert die Stadt Duisburg. (sk) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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