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Duisburg setzt auf 2G: schärfere Corona-Regeln für Menschen ohne Impfung

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Von: Nina Büchs

Vorweihnachtliches Treiben auf der Königstraße in Duisburgs Innenstadt.
In Duisburg gelten demnächst noch schärfere Einschränkungen für Ungeimpfte – betroffen ist dann voraussichtlich auch der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. (Symbolbild) © Olaf Döring/Imago

Corona in Duisburg: Ab November setzt die Stadt auf die 2G-Regel – mit Einschränkungen für Ungeimpfte. Der Besuch im Zoo oder auf dem Weihnachtsmarkt ist dann nicht mehr möglich.

Duisburg – Ab dem 1. November gibt es in Duisburg wieder strengere Corona-Regeln. Bei städtisch ausgerichteten Kultur- und Freizeitveranstaltungen sollen dann nur noch geimpfte und genesene Besucher zugelassen werden, teilte die Stadt mit. Zukünftig werde diese Regelung auch den Zoo und den Weihnachtsmarkt betreffen. Ein negativer Corona-Test reicht dort dann demnach nicht mehr aus. Die Details dazu sollen noch geklärt werden.

Duisburg ist übrigens nicht die erste Stadt in NRW, die bei städtischen Veranstaltungen auf 2G setzt. Zuvor hatte Wuppertal mitgeteilt, dass ab dem 24. September nur noch Geimpfte und Genesene an bestimmten Veranstaltungen teilnehmen dürfen.

Corona in Duisburg: Stadt führt 2G-Regel ein – das ist der Grund

Zwar seien die Infektionszahlen in Duisburg und Nordrhein-Westfalen derzeit rückläufig, Experten erwarten jedoch für den Herbst steigende Infektionszahlen, berichtet ein Sprecher der Stadt. „Die Impfquote ist nach wie vor zu gering, um sicher durch den Winter zu kommen“, heißt es weiter. Aufgrund dieser Einschätzung habe sich die Stadt nun dazu entschieden, ab dem 1. November eine 2G-Regelung einzuführen.

Corona in Duisburg: 2G-Regel ab November – welche Bereiche sind betroffen?

Ab November erhalten nun also Personen, die weder geimpft noch genesen sind, zu einigen Bereichen keinen Zutritt mehr. Dies soll bald auch für den Weihnachtsmarkt und den Zoo gelten.

Oberbürgermeister Sören Link sagt dazu: „Wir sind von der Wirksamkeit der 2G-Regel überzeugt und hätten uns vom Land NRW eine umfassende Regelung gewünscht. Diese gibt es bis heute nicht. Die ersten Monate der Krise haben gezeigt, wie unglücklich ein Flickenteppich an verschiedenen kommunalen Lösungen ist.“

Krisenstabsleiter Martin Murrack ergänzte zudem, dass auch private Veranstalter ermuntert werden, dem Beispiel der Stadt zu folgen und ausschließlich geimpfte und genesene Personen an Events teilnehmen zu lassen.

Coronavirus Duisburg: Diese Personen sind von der 2G-Regel ausgenommen

Von der 2G-Regelung seien Kinder unter 12 Jahren oder Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen können, ausgenommen. Zudem werde für Schwangere „trotz bestehender Impfempfehlung eine Ausnahme gemacht“. Für die beiden letzteren Personengruppen genüge ein negativer Schnelltest.

2G-Regel in Duisburg: Angebote im Bildungsbereich nach wie vor mit Test

„Für Angebote im Bildungsbereich (z.B. VHS-Kurse, Lehrgänge, Integrationskurse) gilt die neue Regelung nicht, diese finden unter Beachtung der 3G-Regel statt, das heißt, es können auch getestete Personen teilnehmen“, teilt die Stadt mit. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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