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Tragischer Vorfall in Duisburg: 14-Jährige stirbt in der Badewanne

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Rettungswagen der Düsseldorfer Feuerwehr am HBF.
Für ein Mädchen aus Duisburg kam jede Hilfe zu spät: Es starb beim Baden vermutlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung. (Symbolbild). © C.Hardt/FutureImage/IMAGO

In Duisburg ist eine Jugendliche in einer Badewanne gestorben. Die Todesursache sei vermutlich auf eine Kohlenmonoxidvergiftung zurückzuführen.

Duisburg – Ein 14 Jahre altes Mädchen ist in Duisburg beim Baden mutmaßlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Der Vater (41) fand die Jugendliche am Samstagnachmittag leblos in der Badewanne, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein Sachverständiger überprüfe die Gastherme in der Wohnung. Einiges spreche dafür, dass die Therme das Unglück ausgelöst haben könnte, sagte ein Sprecher.

Duisburg: Mädchen (14) stirbt in Badewanne – andere Familienmitglieder klagten über Schwindel

Die übrigen Familienmitglieder hätten über Schwindel geklagt und ebenfalls überhöhte Konzentrationen des Gases im Blut gehabt, wie eine Untersuchung im Krankenhaus ergab. Der Polizeisprecher riet dringend, Gasthermen regelmäßig warten zu lassen. Die Wartung sollte jährlich von Fachleuten vorgenommen werden.

Laut der Seite haustec.de gibt es verschiedene Gefahrenquellen, die zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen können. Eine Übersicht dazu haben wir für Sie zusammengefasst:

Kohlenmonoxidvergiftung: In einem anderen Stadtteil in Duisburg gab es ebenfalls einen Gasthermenunfall

Durch einen Zufall habe es am selben Tag in einem anderen Duisburger Stadtteil ebenfalls einen mutmaßlichen Gasthermenunfall gegeben, berichtete die Polizei. Dabei sei ein 25-Jähriger in seinem Badezimmer bewusstlos zusammengebrochen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde er am Dienstagmittag weiter behandelt, sagte der Polizeisprecher. Rettungssanitäter hätten außerdem sieben weitere Anwohner mit dem Verdacht auf leichte Kohlenmonoxidvergiftungen in Krankenhäuser gebracht.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Januar in Bergisch Gladbach. Ein defekter Gasofen hätte beinahe zum Tod einer fünfköpfigen Familie geführt. Das austretende Kohlenmonoxid wurde jedoch zum Glück rechtzeitig von einem im Haus eingesetzten CO-Melder entdeckt. (nb mit dpa)

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