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Aktion gegen Clan-Kriminalität Duisburg: Rost-Mercedes gefunden – und nicht nur das

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Ein verrosteter Mercedes, der von der Polizei Duisburg konfisziert wurde.
In diesem Zustand zog die Polizei einen Mercedes aus dem Straßenverkehr. © Polizei Duisburg

In Duisburg hat die Polizei bei Kontrollen mehrere Verkehrs-Sünder überführt. Ein Mercedes fuhr extrem verrostet über die Straßen. Es gab auch Infos zu Clan-Kriminalität.

Duisburg – Die Polizei Duisburg hat am Dienstagnachmittag gemeinsam mit der Stadt eine Kontroll-Aktion in den Stadtteilen Marxloh und Hochfeld durchgeführt. Neben Verkehrssündern hatte man dabei auch ein Auge auf Clan-Kriminalität geworfen. Insgesamt sind 84 Autofahrer überprüft worden. Zehn von ihnen erhielten eine Strafanzeige, drei verloren ihre Wagen gleich komplett.

Polizei-Kontrollen in Duisburg: Mercedes gleich merhfach problematisch

Einer der auffälligsten Vorfälle bei der Kontroll-Aktion war ein Mercedes, der an vielen Stellen komplett durchgerostet war. Laut Polizeiangaben waren die Bremsscheiben so auffällig, dass sich nun ein Gutachter das Auto nochmal genauer anschauen wird. Erst wenn die notwendigen Reparaturen durchgeführt worden sind, darf der Besitzer seinen Wagen wieder benutzen. Eine gültige Betriebserlaubnis hatte der Mercedes nicht mehr, wofür der Fahrer auch eine Anzeige erhielt.

Bereits zuvor war ein 47-Jähriger an der Heerstraße aufgefallen, weil er offensichtlich betrunken im Auto unterwegs war. Drei weitere Autofahrer wurden im Duisburger Norden angehalten, weil vermutet wird, dass eine „Scheinhalter“ die Wagen auf sich zugelassen hat. Insgesamt schrieb die Polizei zehn Strafanzeigen gegen Verkehrs-Sünder. Obendrauf kamen 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und zehn Verwarngelder.

Kontroll-Aktion in Duisburg: Stadt pfändet mehrere Autos – Hintergrund Clan-Kriminalität?

Wie bei früheren Aktionen mit der Polizei waren auch diesmal wieder Vollstreckungsmitarbeiter der Stadt dabei. Dabei wurden insgesamt 33 Auto-Fahrer geschnappt, die noch offene Geldforderungen hatten. Darüber hinaus wurden drei Autos, ein Fahrrad und auch Bargeld gepfändet.

„Wir schreiben nicht nur Anzeigen, sondern gewinnen auch weitere Erkenntnisse über Clanstrukturen. Diese Informationen helfen uns bei der Gefahrenabwehr und können die Ermittler in verschiedenen Verfahren entscheidend voranbringen“, erklärte Polizeidirektor Ulrich Heuke anschließend. Laut dem Oberbürgermeister Sören Link wolle man damit die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern stärken. (os mit ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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