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Duisburg: Prozess wegen Totschlags – Vater soll sein Baby geschlagen und ihm den Mund zugehalten haben

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Der Schriftzug «Landgericht Amtsgericht» ist über dem Eingang des Land- und Amtsgerichts Duisburg zu lesen.
Der Prozess gegen den 38-jährigen Mann beginnt am 20. April vor dem Amtsgericht in Duisburg (Symbolbild). © Christophe Gateau/dpa

In Duisburg wird ein 38-jähriger Mann des Totschlags angeklagt. Er soll seinem nur wenige Monate alten Sohn Mund und Nase zugehalten haben, bis der irreparable Hirnschäden erlitt.

Duisburg – Ein 38-jähriger Mann steht bald vor Gericht, weil er seinen wenige Monate alten Sohn geschlagen und ihm Mund und Nase zugehalten haben soll, bis dieser irreparable Hirnschäden erlitt. Der Säugling kam ins Krankenhaus, wo sein Hirntod festgestellt wurde. Der Totschlagprozess gegen den Vater beginne am 20. April, sagte ein Sprecher des Landgerichts Duisburg am Montag.

Landgericht Duisburg: Der Angeklagte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert

Die Mutter des Jungen war bei der Geburt im Juli vergangenen Jahres gestorben, der Vater kümmerte sich seitdem allein um das Baby. Am 14. Oktober 2020 hatte der Vater laut Anklage schon mittags Alkohol konsumiert. Gegen 20:00 Uhr habe er das Kind zum Schlafen gelegt und weiter getrunken. Später habe er das Baby geschlagen, sagte der Gerichtssprecher – unter anderem erlitt der Junge einen Unterkieferbruch.

Warum der Vater den Säugling attackierte, war zunächst unklar. Der Angeklagte habe sich dazu bisher nicht geäußert, sagte der Gerichtssprecher. Die Bild-Zeitung hatte zuerst berichtet.

Erst am Freitag wurde eine Erzieherin aus Viersen vom Landgericht in Mönchengladbach des Mordes an einer Zweijährigen schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. (bs/dpa/lnw)

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