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Duisburg: Audi und Ford liefern sich illegales Straßenrennen – und verletzen eine Frau

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Ein durch einen Unfall demolierter Audi in der Duisburger Altstadt.
Eine unbeteiligte Audi-Fahrerin wurde von einem der beiden am Rennen beteiligten Wagen gerammt. © Polizei Duisburg

Bei einem illegalen Rennen durch die Duisburger Altstadt ist eine unschuldige Autofahrerin am Sonntagabend verletzt worden. Ein Ford-Fahrer wird nun gesucht.

Duisburg – In Duisburg haben sich am Sonntagabend (25. Juli) ein Audi und ein Ford ein illegales Autorennen durch die Altstadt geliefert. Dabei ist eine dritte unbeteiligte Autofahrerin (ebenfalls Audi) nach einem Zusammenprall mit dem Raser-Audi verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.

Duisburg: Audi und Ford rasen Poststraße entlang – Frau wird beim Abbiegen getroffen

Das verbotene Rennen soll sich gegen 20:45 Uhr auf der Poststraße im Duisburger Stadtzentrum abgespielt haben. Laut Zeugenaussagen seien die beiden Raser Richtung Steinsche Gasse viel zu schnell nebeneinander gefahren. Dabei prallte der Audi A8 schließlich gegen einen anderen Audi einer Duisburgerin, die gerade auf die Schwanenstraße abbiegen wollte. Die 29-Jährige wurde dabei verletzt und von einem Rettungswagen zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Die beiden Insassen (19, 22) des Audis wurden von der Polizei festgenommen und aufs Revier gebracht. Dort erhielten sie eine Anzeige wegen „des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen“. Beide am Unfall beteiligten Wagen mussten abgeschleppt werden.

Duisburg: Zweites „Rennauto“ konnte fliehen – Polizei fahndet nach einem Ford

Das zweite, am Rennen beteiligte, Auto entkam derweil. Sowohl die Identität des Fahrers als auch das Kennzeichen blieben dabei offenbar unerkannt. Laut einige Zeugen soll es sich dabei aber um einen Ford gehandelt haben. Die Polizei fahndet nun öffentlich nach dem Raser und nimmt mögliche Hinweise unter der Telefonnummer 0203 2800 entgegen.

In Dortmund endete ein illegales Rennen zuletzt noch fataler in einer Hauswand. Dabei wurden vier Menschen zum Teil schwer verletzt. (os mit ots)

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