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Wie der Warntag am 8. Dezember in Duisburg abläuft: Der Überblick

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Von: Anna Maria Pejsek

In Duisburg findet am 8. Dezember der bundesweite Warntag statt. Wann heulen die Sirenen? Was müssen Duisburger wissen? Alle Infos im Überblick.

Duisburg – Am Donnerstag, 8. Dezember, findet ein landesweiter Probetag der Warnsysteme statt. Dabei werden auch in Duisburg um 11 Uhr alle 82 Sirenen aufheulen und auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Außerdem wird erstmalig das neue, vom Bund initiierte „Cell Broadcast System“ getestet wird. Dies soll ab dem kommenden Jahr den Warnmix aus Sirenen und Apps in der Bundesrepublik erweitern.

Mit Warn-Apps wie NINA und dem „Cell Brodcast System“ sollen Bürgerinnen und Bürger vor Katastrophen gewarnt werden.
Am Warntag, 8. Dezember, heulen die Sirenen und die Handys klingeln. © Kay-Helge Hercher/Imago

Sirenen in Duisburg: So läuft der Probealarm am 8. Dezember ab

► Ab 11 Uhr ertönt zunächst eine Minute lang ein ununterbrochener Heulton als Dauerton, der im Ernstfall für „Entwarnung“ steht.

► Danach folgt eine fünfminütige Pause.

► Daraufhin wird mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton das Signal für „Warnung“ getestet, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist.

► Nach einer weiteren fünfminütigen Pause, ertönt wieder der Dauerton für „Entwarnung“.

Warntag in Duisburg: Warn-App NINA und das „Cell Broadcast System“ werden getestet

Neben dem Test der Sirenen werden auch zwei Warn-Systeme getestet. Eine davon ist die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes). Wer NINA installiert hat, bekommt die Probe-Warnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf dem Smartphone angezeigt.

Das andere System nennt sich „Cell Broadcast System“. Mit dem „Cell Broadcast System“ werden alle Nutzerinnen und Nutzer in einem Gebiet, in dem eine Warnung ausgesprochen wurde, per SMS auf ihrem Handy über die Gefahr informiert. Dabei werden in diesem Bereich alle Mobilfunkmasten angesteuert. Das heißt für den bundesweiten Probetag am 8. Dezember, dass alle Handys eine SMS bekommen werden.

Was ist „Cell Broadcast“?

Der sogenannte „Cell Broadcast“ nutzt Funkzellen, um Nachrichten an Handys zu verschicken. Das klappt sowohl bei Smartphones als auch konventionellen Handys ohne Internetzugang. Die Nachrichten werden bei „Cell Broadcast“ als SMS verschickt. Ein Vorteil: User brauchen keine App, wie bei den Warnsystemen NINA oder KATWARN.

„Jedes Mobilfunkendgerät registriert sich automatisch in einer sogenannten Funkzelle, über die ein Netzempfang hergestellt wird. Der zentrale Verteiler einer Funkzelle kann dann in umgekehrter Richtung Warnmeldungen an alle Mobilfunkendgeräte versenden“, erklärt das BBK. So werden alle Personen in einem Gebiet erreicht, die ein eingeschaltetes Handy bei sich haben.

Sirenenalarm: Was in einem Ernstfall zu tun wäre

Wenn die Sirenen einmal im Ernstfall heulen, sind die folgenden Punkte zu beachten, wie die Stadt Duisburg berichtet:

Probealarm in Duisburg: Regelmäßige Proben festgelegt

Das Innenministerium in Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, dass Proben der Warnsirenen zweimal im Jahr stattfinden, jeweils am zweiten Donnerstag im März und September. Dass der bundesweite Warntag in den Dezember verlegt wurde, liegt daran, dass dann das fertig gestellte „Cell Broadcast System“ ebenfalls getestet werden kann.

Ziel der Warntage ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld zu sensibilisieren und den Bürgerinnen und Bürgern Informationen und Tipps zu geben, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. (amp) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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