1. 24RHEIN
  2. Rheinland & NRW
  3. Duisburg

Weihnachtsmarkt Duisburg: Zutritt nur für Geimpfte und Genesene – Maskenpflicht eingeführt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nina Büchs

Menschen beim Weihanchtsmarkt Duisburg
Der Duisburger Weihnachtsmarkt ist eröffnet. © krischerfotografie

Bis zum 30. Dezember können Besucher auf dem Weihnachtsmarkt Duisburg wieder Glühwein trinken, Bratwurst essen und Schlittschuh laufen.

Duisburg – Seit dem 11. November können Menschen in Duisburg endlich wieder über den Weihnachtsmarkt schlendern, eine Tasse Glühwein genießen und ein paar Runden auf der Eisfläche drehen. Auf dieses Erlebnis mussten die Duisburgerinnen und Duisburger wegen des Lockdowns im vergangenen Jahr verzichten. Umso größer dürfte die Freude sein, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr trotz Corona wieder stattfindet – wenn auch nur unter strengen Regeln.

Bund-Länder-Treffen: Corona-Verschärfungen nach Weihnachten

Beim Bund-Länder-Treffen vom 21. Dezember wurden harte Corona-Verschärfungen beschlossen. Diese gelten allerdings erst nach Weihnachten – nämlich ab dem 28. Dezember. Bei privaten Treffen mit ausschließlich geimpften und genesenen Personen sind nur noch maximal zehn Menschen erlaubt. Sobald ein Ungeimpfter dabei ist, gilt: eigener Haushalt und maximal zwei Personen eines weiteren Haushaltes. Diese Kontaktbeschränkungen greifen sowohl drinnen als auch draußen. Ob es in der nächsten Corona-Schutzverordnung noch weitere direkte Konsequenzen für die Weihnachtsmärkte in NRW geben wird, ist aktuell noch unklar.

Duisburg: Weihnachtsmarkt startete am 11. November

Weihnachtsmarkt Duisburg: Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag: 11 bis 21 Uhr

Freitag bis Samstag: 11 bis 22 Uhr

Sonntag von 13 bis 21 Uhr

Ausnahmen: Volkstrauertag (14.11.) von 13 bis 21 Uhr, 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.) von 13 bis 21 Uhr, Donnerstag, 30.12., von 11 bis 20 Uhr. Geschlossen am: Totensonntag (21.11.), Heiligabend (24.12.), 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.)

Am 11. November wurde der Duisburger Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet. Viele Menschen ließen sich dies nicht entgehen. „Nach der pandemiebedingten längeren veranstaltungsfreien Zeit freut es mich sehr, wie gut organisiert meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Eröffnungstag durchgeführt haben. Insbesondere das Leuchten in den Augen der Kinder im Rahmen der Eröffnung hat mir gezeigt, wie wichtig der Weihnachtsmarkt für Duisburg ist“, so Uwe Kluge, Geschäftsführer der Duisburg Kontor GmbH.

Weihnachtsmarkt Duisburg: Die Corona-Regeln (2G)

Weihnachtsmarkt Duisburg: Beliebtes Glühweinschiff zurück

Einen Tag später, am 12. November, wurde das neue Glühweinschiff „Freyja II“ auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt getauft. „Das Glühweinschiff Freyja I. war immer ein beliebter Treffpunkt auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt. Daher bin ich umso glücklicher, dass Freyja II. die Nachfolge des in 2019 abgebrannten Vorgängers übernimmt“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link.

Eisfläche auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt
Viele Menschen sind zur Eröffnung des Duisburger Weihnachtsmarkts gekommen. Bis zum 30. Dezember können Besucher dort nun unter anderem auf der Eisfläche Schlittschuhlaufen. © krischerfotografie

Weihnachtsmarkt Duisburg: Das ist auf dem „längsten“ Weihnachtsmarkt geboten

Der Duisburger Weihnachtsmarkt verfügt über mehr als 100 Stände und ist damit der längste Weihnachtsmarkt im Ruhrgebiet. Neben zahlreichen Glühwein- und Essensbuden, Weihnachtstannen und kunstvollen Geschenkartikeln gibt es dort auch eine zentrale Eislaufbahn, bei der Besucher mit Schlittschuhen über die Eisfläche flitzen können. Auch das Programm kann sich sehen lassen. Ein Überblick, was in diesem Jahr auf dem Duisburger Weihanchtsmarkt geboten ist:

Von Riesenrad, Live-Musik und weihnachtlichen Geschichten bis Schlittschuhlaufen können Besucher auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt also viele Dinge erleben und entdecken. Spannung und Spaß bietet außerdem der sogenannte „Rätselrundgang“, bei dem Besucher den Weihnachtsmarkt mit anderen Augen sehen werden – so verspricht es der Veranstalter.

Weihnachtsmarkt Duisburg: Nur Geimpfte und Genesene dürfen rein

Für den Weihnachtsmarkt in Duisburg gilt eine strikte 2G-Regelung. Das heißt: Nur Geimpfte und Genesene dürfen hin. Zudem gilt seit dem 19. November eine zunächst fünftägige Maskenpflicht.

Es wird Zugangskontrollen an den Fahrgeschäften, bei Gastrobetrieben mit Innenbereich und an der Eislaufbahn geben. Zudem kündigt die Stadt auch weitere Stichprobenkontrollen an. Ein Nachweis über die Impfung und Genesung sowie ein Ausweisdokument müssen daher jederzeit mitgeführt werden. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 250 Euro geahndet.

Duisburg setzt auf 2G-Regel – nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt

Schon Anfang Oktober hatte die Stadt bekannt gegeben, dass ab November nur noch Geimpfte und Genesene an städtischen Kultur- und Freizeiteinrichtungen teilnehmen dürfen. „Das wird zukünftig auch den Zoo und größere Feste wie den Weihnachtsmarkt betreffen. Die Details dazu werden noch geklärt“, teilte die Stadt bereits am 4. Oktober mit.

„Wir sind von der Wirksamkeit der 2G-Regel überzeugt und hätten uns vom Land NRW eine umfassende Regelung gewünscht. Diese gibt es bis heute nicht. Die ersten Monate der Krise haben gezeigt, wie unglücklich ein Flickenteppich an verschiedenen kommunalen Lösungen ist“, sagte Oberbürgermeister Sören Link seinerzeit. Hintergrund der Entscheidung sei, dass Experten für den Herbst mit steigenden Infektionszahlen rechnen, doch die Impfquote zu gering sei, um sicher durch den Winter zu kommen, so die Stadt.

NRW: Auch in diesen Städten findet ein Weihnachtsmarkt statt

Neben Duisburg gibt es unter anderem auch in Bonn, Köln und Düsseldorf einen Weihnachtsmarkt. Eine Übersicht zeigt, einige Weihnachtsmärkte in NRW, die in diesem Jahr wieder stattfinden sollen:

(nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Artikel wurde am 22. Dezember aktualisiert. Neu: Kontaktbeschränkungen nach Weihnachten.

Auch interessant