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Duisburg: Weltkriegsbombe entschärft – 900 Menschen von Evakuierung betroffen

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Eine entschärfte Fliegerbombe.
Eine Fünf-Zenter-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde Mittwoch in Duisburg gefunden und gegen 22:21 Uhr entschärft. (Symbolbild). © Jannis Große / Imago

In Duisburg wurde am Mittwochabend erfolgreich eine Fünf-Zentner-Bombe entschärft. 900 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Duisburg – Kampfmittel-Experten haben am späten Mittwochabend, 22. September, in Duisburg erfolgreich eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder entschärft. Das teilte die Stadt mit. Der nicht detonierte Sprengsatz sei am Nachmittag bei Bauarbeiten an der Ulmenstraße in Rumeln-Kaldenhausen, einem westlichen Stadtteil, entdeckt worden.

Duisburg: Bombe bei Bauarbeiten entdeckt – fast 900 Menschen waren von Evakuierung betroffen

Deshalb sei umgehend der Kampfmittelbeseitigungsdienst gerufen worden. Im Umkreis von 250 Metern um den Fundort der Weltkriegsbombe seien Evakuierungen nötig gewesen, davon seien fast 900 Menschen betroffen gewesen. Zudem wurden 17 Krankenhaustransporte durchgeführt. Um 22.21 Uhr sei die Gefahr gebannt gewesen, freute sich die Stadt. Alle Sperren seien aufgehoben worden. Zuvor war die Entschärfung um 20:30 Uhr geplant gewesen.

Weltkriegsbombe entschärft: Das waren die letzten Bombenfunde in Duisburg und Umgebung

Auch am 26. Juli wurde in Duisburg eine Bombe im Stadtteil Hochfeld entschärft. Dabei handelte es sich ebenfalls um eine britische fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Evakuiert wurden damals aber nur 76 Menschen.

Am 8. September hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst zudem auf einer Ackerfläche in Krefeld an der Grenze zu Duisburg eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Am Nachmittag konnte die Bombe erfolgreich entschärft werden. (nb mit dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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