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Mann bekommt WhatsApp-Nachricht von Tochter – doch es war eine miese Falle

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Ein Handy auf dem ein WhatsApp-Logo erscheint liegt auf einer Laptop-Tastatur.
WhatsApp-Betrugsmaschen werden bei Räubern immer beliebter. (Symbolbild) © Rüdiger Wölk/Imago

Ein Mann aus Duisburg erhielt eine WhatsApp-Nachricht, die angeblich von seiner Tochter stammte. Wenig später war er tausende Euro los.

Duisburg – „Hey Papa, ich bin‘s“: Mit dieser vermeintlich harmlosen Nachricht beginnt eine neue Betrugsmasche im beliebten Messenger WhatsApp, der ein 76-jähriger Mann aus Duisburg nun zum Opfer fiel. Deshalb warnt die Polizei nun vor dem dreisten Trickbetrug und erklärt, wie man sich dagegen schützen kann.

Duisburg: Unbekannte rauben Mann (76) mit WhatsApp-Betrugsmasche aus

Das Opfer aus Duisburg erhielt am Mittwochabend gegen 21 Uhr die erste Nachricht von einer unbekannten Nummer. Die Person dahinter gab sich als seine Tochter aus und erklärte, dass „sie“ eine neue Handynummer habe, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte. Ein Tag später meldete sich seiner „Tochter“ aka ein unbekannter Betrüger erneut bei dem 76-Jährigen. In der Nachricht hieß es, dass „sie“ in eine finanzielle Notlage geraten sei und somit dringend Geld benötigte.

Nichtsahnend wollte der 76-Jährige seiner angeblichen Tochter helfen und überwies eine vierstellige Summe auf das in der Nachricht angegebene Konto. Wenig später hatte der Mann dann aber Kontakt mit seiner echten Tochter. Dabei flog der Betrug sofort auf. So stellte sich heraus, dass seine Tochter ihm diese Nachrichten gar nicht gesendet hatte. Deshalb meldete sich der Mann umgehend bei der Polizei erstattete Anzeige.

WhatsApp: Duisburger Polizei gibt Tipps gegen Betrugsmasche

Da der oder die unbekannten Betrüger bisher nicht geschnappt werden konnten, warnt die Duisburger Polizei nun ausdrücklich vor der WhatsApp-Masche. Darüber hinaus geben die Beamten noch ein paar Tipps, wie man sich am besten gegen diesen Betrug wehren kann.

Sobald man über WhatsApp zu Geldzahlungen aufgefordert wird, sollte man generell misstrauisch sein. Am besten überprüft man über einen anderen Weg wie zum Beispiel per Telefon oder ein persönliches Treffen, ob die Bitte echt ist. Man soll daüber hinaus auch keine fremden Nummern in seinem Handy abspeichern, ohne vorher sicherzugehen, dass man den Absender auch wirklich kennt.

Räuber nutzen immer vielfältigere und kreativere Betrugsmaschen um an das Geld von anderen Leuten zu kommen. Bereits vor Zeiten der Messenger wie WhatsApp und Co. waren SMS-Nachrichten ein beliebtes Mittel von Betrügern – und sind es heute immer noch. So warnt die Polizei in Bonn aktuell vor einer neuen Masche. Ansonsten sind auch konservative Betrugsmaschen mit Verkleidungen immer noch äußerst beliebt. So wurde in Köln vor kurzem eine ältere Dame von falschen Wasserwerkern bestohlen. (os mit ots)

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