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Duisburg: Schwefel in Homberg freigesetzt – Entwarnung für Bevölkerung

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Von: Oliver Schmitz

Einsatzkräfte der Feuerwehr bereitet sich auf den Einsatz an einem Chemiebetrieb vor.
Die Feuerwehr hatte den Schwefel-Austritt schnell stoppen können. © Alex Forstreuter/dpa

In einem Chemiebetrieb in Duisburg-Homberg ist Schwefel freigesetzt worden. Die Ursache ist noch unbekannt. Für die Bevölkerung wurde aber eine Entwarnung gegeben.

Duisburg – Am Samstagnachmittag ist es in Duisburg zu einem Zwischenfall beim Chemiebetrieb „Venator“ im Stadtteil Homberg gekommen. Dabei wurde Schwefel freigesetzt. Der Austritt konnte jedoch kurz danach bereits gestoppt werden, sagte die Polizei auf 24RHEIN-Anfrage.

Am frühen Abend kam schließlich die Entwarnung. Die vorgenommenen Messungen hätten keine bedenkliche Schadstoffbelastung ergeben, erklärte die Stadt.

Duisburg: Ursache für Zwischenfall bei Chemiebetrieb unklar – Warnung für Bevölkerung

Laut Polizeiangaben war bei dem Zwischenfall eine Schwefel-Wolke ausgestoßen worden. Da Schwefel gefährlich für die Atemwege sein kann, wurde zunächst eine Warnung für das gesamte Stadtgebiet herausgegeben. Diese wurde anschließend von der Stadt aber auf einige Stadtteile eingegrenzt. Am Abend kann es in den betroffenen Gebieten noch zu Geruchsbelästigung kommen. Was der genaue Grund für den Ausstoß war, ist aktuell aber noch unklar, wie die Polizei mitteilte.

Am Nachmittag sollten die Menschen in Homberg und Umgebung noch nach drinnen gehen und Fenster sowie Türen geschlossen halten. Am Nachmittag hatte die Warn-App „Nina“ mit Stufe „Gefahr“ ausgelöst. In der näheren Umgebung wurde auch ein Sirenenalarm eingesetzt. Eine Entwarnung sollte ebenfalls über die Sirenen erfolgen, erklärte die Stadt.

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