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Trotz Hitze-Hammer: Hitzerekord in NRW nicht geknackt – es war knapp

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Von: Sebastian Peters

Thermometer auf Temperaturkarte von Deutschland
Der Hitzerekord liegt bei 41,2 Grad. Gemessen in Duisburg im Jahr 2019. (Symbolfoto) © IMAGO / IlluPics

Im Jahr 2019 wurde am 25. Juli der Hitzerekord mit 41,2 in NRW aufgestellt. Am Dienstag war es mit dem Höchstwert 39,2 Grad in Duisburg etwas kühler.

Update vom 19. Juli, 21:11 Uhr: NRW hat heute geschwitzt: Der Hitze-Hammer kam vor allem am Dienstagnachmittag. Aber wurde der Hitzerekord in NRW geknackt? Bisheriger Höchstwert: 41,2 Grad. So heiß war es am 25. Juli 2019 in Duisburg-Baerl und Tönisvorst am Niederrhein bei Krefeld.

Doch so heiß wurde es am 19. Juli nicht: Der höchste Wert wurde um 17:10 Uhr mit 39,5 Grad gemessen – also knapp darunter. Der Ort: wie damals Duisburg-Baerl. In Tönisvorst am Niederrhein lag die Temperatur bei 39,2 Grad.

Hitzerekord NRW: 41,2 Grad müssen überboten werden

Erstmeldung vom 19. Juli: Duisburg – Die Hitzewelle hat Deutschland und NRW fest im Griff. Durch die anhaltende Trockenheit sorgt das Wetter für diverse Wald- und Feldbrände in und um Köln. Dabei wurde der Hitzerekord, der in Duisburg im Jahr 2019 aufgestellt wurde, noch nicht überboten. Laut des Deutschen Wetterdienstes wurde der Hitzerekord in Deutschland am 25. Juli 2019 gemessen. Er lag damals bei 41,2 Grad. Zum Vergleich – der kälteste Tag in Deutschland wurde am 12. Februar 1929 in Hüll (Oberbayern) gemessen. Damals waren es bitterkalte -37,8 Grad.

Der Hitzerekord in NRW: Deutschlandweit war Duisburg im Jahr 2019 am wärmsten – 41,2 Grad

Ganz Europa steuert aktuell auf die heißesten Sommertage seit Beginn der Wetteraufzeichnung zu. Zeitgleich kämpfen diverse Einsatzkräfte auf mehreren Orten auf der ganzen Welt gegen teilweise verheerende Waldbrände. Um die Temperaturen und auch die Menschen in der Kölner Innenstadt abzukühlen, greift die Stadt zu einem kuriosen Testversuch. Mit einem Wasserschlauch wird feiner Wassernebel verteilt. Ziel der Aktion sollte sein, die Temperaturen in der Mittagszeit abzukühlen.

Dies ist allerdings nicht die einzige Maßnahme gegen die Hitzewelle, die auf Köln schwappt. Mit mehreren kostenlosen Trinkbrunnen möchte die Stadt dafür sorgen, dass jeder genug trinkt. Auch die Deutsche Bahn versucht seine Gäste diese Hitze so angenehm wie möglich zu gestalten. Reisende können aufgrund der Hitze nun flexibler ihre Bahntickets nutzen. (sp) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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