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Toter Arbeiter auf Thyssenkrupp-Gelände: Hunderte Menschen demonstrieren

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In Duisburg wurde ein Arbeiter (26) tot auf einem Werksgelände von Thyssenkrupp gefunden. Am Donnerstag wurde der Leichnam obduziert.

Update vom 23. Oktober, 18:10 Uhr: Vor etwas mehr als einer Woche ist der ein 26-jähriger Arbeiter auf dem Thyssenkrupp-Gelände in Duisburg gestorben. Die Todesursache: Er soll an einer zähflüssigen Masse in einem Schlackebecken erstickt sein. In dem Becken wurde auch seine Leiche entdeckt.

Nun demonstrierten Hunderte. Das Thema war „Sicherheit für die Mitarbeiter von Thyssenkrupp und Gerechtigkeit für den toten bulgarischen Jungen.“ Insgesamt nahmen 650 Personen an der friedlich verlaufenden Versammlung teil. Polizeikräfte waren vor Ort und begleiteten den Aufzug.

Toter Arbeiter auf Thyssenkrupp-Gelände – jetzt steht die Todesursache fest

Update vom 20. Oktober, 14:47 Uhr: Es gibt neue Details zum Todesfall eines Arbeiters auf dem Thyssenkrupp-Gelände. Nach der Obduktion am Donnerstag steht die Todesursache fest: Demnach ist der 26-Jährige an der zähflüssigen Masse in einem Schlackebecken erstickt.

Dort war am Montagabend auch die Leiche des Arbeiters gefunden worden. „Beim Auffüllen des einige Meter tiefen Beckens war der Leichnam aufgetrieben worden“, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Laut den Ermittlungen soll der Mann am Freitag Reinigungsarbeiten an dem Schlackebecken durchgeführt haben. Unklar ist noch, wie er in das Becken geriet. Dazu laufen die Ermittlungen noch. Auch das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet. „Nach wie vor gibt es keine Hinweise darauf, dass ein Fremdverschulden zum Tod des Arbeiters führte“, so die Polizei.

Der 26-Jährige war seit einer Frühstückspause am vergangenen Freitag (17. Oktober) vermisst worden. Er war für ein Subunternehmen als Reinigungskraft auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg-Beeck tätig. Mit einem Polizeihubschrauber, Personenspürhunden und Drohnen wurde zunächst erfolglos nach ihm gesucht. Werksmitarbeiter fanden seine Leiche dann am Montagabend in dem Schlackebecken.

Toter Arbeiter auf Thyssenkrupp-Gelände – Obduktion am Donnerstag

Grobblechwerk von Thyssenkrupp in Duisburg-Hüttenheim.
Der vermisste 26-Jährige ist tot aufgetaucht (Symbolbild) © Fabian Strauch/dpa

Update vom 19. Oktober, 10:22 Uhr: Der Tod eines 26 Jahre alten Arbeiters auf einem Gelände von Thyssenkrupp in Duisburg wirft weiterhin Rätsel auf. Die Polizei geht nach bisherigen Ermittlungen von einem Unfall aus und schließt Fremdverschulden aus. Es wurde eine Obduktion angesetzt, die die Todesursache klären soll. Der Leichnam des Mannes soll am Donnerstag obduziert werden, wie die WAZ berichtet.

Die Leiche des 26-Jährigen war am Montagabend auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel Europe entdeckt worden. Wo genau auf dem Gelände teilte die Polizei bislang nicht mit. Zuvor galt der Mann bereits seit Freitagmorgen als vermisst, als er in einer Frühstückspause verschwand. Thyssenkrupp hat sich bislang noch nicht geäußert. Auf 24RHEIN-Anfrage erklärte ein Sprecher, man „könne leider derzeit keine weiteren Details zu dem tragischen Vorfall mitteilen“.

Duisburg: Toter Arbeiter auf Thyssenkrupp-Gelände – Polizei geht von Unglück aus

Update vom 18. Oktober, 11:49 Uhr: Nach dem Fund der Leiche eines Arbeiters auf dem Thyssenkrupp-Gelände in Duisburg geht die Polizei derzeit von einem Unglücksfall aus. Es gebe nach den ersten Ermittlungen bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Um die Todesursache zu klären, soll die Leiche des 26-Jährigen obduziert werden.

Der Mann wurde seit dem vergangenen Freitag vermisst. Er arbeitete für ein Subunternehmen auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg. Dort soll er Verkehrsschilder gereinigt haben, berichtet die WAZ. Am Freitag stieg er für eine Frühstückspause in seinen Firmenwagen und war danach spurlos verschwunden. Das Auto wurde vor Ort gefunden, der 26-Jährige aber trotz einer großen Suchaktion zunächst nicht. Am frühen Montagabend fand dann ein Werksmitarbeiter die Leiche des Mannes.

Duisburg: Vermisster Arbeiter auf Thyssenkrupp-Gelände tot aufgefunden

Update vom 17. Oktober, 21:33 Uhr: Der als vermisst gemeldete 26-Jährige wurde tot aufgefunden. Das teilt die Polizei Duisburg am Montagabend mit. Der 26-Jährige wurde „gegen Abend tot auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg-Beeckerwerth aufgefunden“, heißt es in einer Mitteilung.

Weitere Angaben können noch nicht gemacht werden, so die Polizei auf Nachfrage von 24RHEIN. „Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen zur Todesursache.“ Mit ersten Erkenntnissen sei nicht vor Dienstag zu rechnen.

Duisburg: Arbeiter vermisst – zuletzt auf Gelände von Thyssenkrupp gesehen

Erstmeldung vom 17. Oktober: Duisburg – Mit starken Kräften sucht die Polizei in Duisburg nach einem 26 Jahre alten Mann. Refat S. ist seit Freitag (14. Oktober) verschwunden. Der Vermisste hat für ein Subunternehmen auf dem Gelände von Thyssenkrupp in Duisburg gearbeitet. Gegen 9:15 Uhr legte er eine Pause im Firmenfahrzeug auf dem Gelände ein. Seitdem fehlt jede Spur vom 26-Jährigen.

Ein Großaufgebot der Polizei war bereits im Einsatz. „Mit einem Polizeihubschrauber, Personenspürhunden, Drohnen sowie dem Werkschutz von Thyssenkrupp suchten Beamte nach dem Mann. Die Suche verlief bisher erfolglos“, teilen die Ermittler der Polizei Duisburg am Montag mit. Die Polizei bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe und hat ein Foto veröffentlicht.

Der 26-Jährige ist etwa 1,70 Meter groß und schlank. Nach Angaben der Ermittler hat er „nur geringe Deutschkenntnisse“. Am Freitag trug er Arbeitskleidung in Form eines blauen Zweiteilers und eines weißen Bauhelms. Wer Hinweise zum Verbleib des Vermissten geben kann, soll die Polizei Duisburg unter der Rufnummer 0203 2800 kontaktieren. (bs/ots) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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