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NRW: Verwüstung in Lippstadt, Verletzte in Paderborn – Gewitter ziehen nach Osten

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Von: Mick Oberbusch

In Lippstadt hat vermutlich ein Tornado für schwere Schäden gesorgt. In Paderborn wurden mehrere Menschen verletzt. Die Unwetter-Lage in NRW im News-Ticker.

Update, 22:10 Uhr: In NRW kam es am Freitag, 20. Mai, zu schweren Gewittern – der DWD kündigte Starkregen, Hagel und schwere Sturm- und Orkanböen sowie Tornados an. Heftige Schäden gab es vor allem in Lippstadt und Paderborn – dort wurden Dächer entwurzelt, Bleche flogen „kilometerweit“, Bäume krachten auf Straßen und Autos. In Paderborn wurden sogar bis zu 40 Verletzte gemeldet. In der Nacht zu Samstag entspannt sich nun die Lage – zumindest in NRW. Die heftigen Gewitter ziehen aktuell nach Osten.

NRW: Vollgelaufene Tiefgaragen und Keller in Düsseldorf – Gewitter ziehen nach Osten

Update, 21:30 Uhr: Auch die Feuerwehr Düsseldorf hat nun eine Bilanz zu den Einsätzen aufgrund des Unwetters bekannt gegeben. „In den Nachmittagsstunden zog eine Gewitterfront über die Landeshauptstadt, die bis jetzt 280 Einsätze für die Feuerwehr Düsseldorf zur Folge hatte. In den meisten Fällen handelte es sich um vollgelaufen Keller und Tiefgaragen“, so die Feuerwehr. Derzeit seien Einsatzkräfte noch damit beschäftigt, eine Tiefgarage an der Holzstraße von Wasser zu befreien. „Hier drang Wasser über drei Untergeschosse ein. Zurzeit pumpen die Einsatzkräfte mit 4.500 Liter pro Minute die Wassermassen ins Freie“, heißt es weiter. Derzeit gäbe es noch „rund 30 zu beseitigende Schadensstellen, die im Verlauf des Abends abgearbeitet werden“, teilt die Feuerwehr mit. Berichte über unwetterbedingte Personenschäden gäbe es nicht.

Unwetter in NRW ziehen ostwärts – DWD warnt aktuell vor schweren Sturmböen

Update, 21:15 Uhr: Die heftigen Unwetter in NRW klingen langsam etwas ab, laut dem Deutschen Wetterdienst gibt es noch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 55 und 65 km/h in einigen östlichen Teilen des Bundeslandes. Die Gewitterfront zieht also immer mehr nach Osten weiter. In der Nacht zu Samstag „kommt es dann zu einer deutlichen Wetterberuhigung“, zudem soll es in NRW dann nur noch vereinzelte Schauer geben, so der DWD.

Tornado in NRW: Bis zu 40 Verletzte in Paderborn – „Bleche flogen kilometerweit“

Update, 20:17 Uhr: In Raum Paderborn wurden durch das Unwetter bis zu 40 Menschen verletzt – 10 von ihnen schwer. „Im Zuge eines Gewitters hat eine Windhose am Freitagnachmittag eine Schneise der Verwüstung von West nach Ost mitten durch Paderborn in Richtung der östlichen Stadtteile gezogen“, erklärte die Polizei am frühen Abend. Beamte berichteten von Millionenschäden. So seien zum Beispiel in einem Gewerbegebiet Dächer von Hallen angerissen worden. Materialien wie Dämme oder Bleche seien kilometerweit geflogen.

Ein Tornado wurde auch in Lippstadt gemeldet. Die Stadt liegt etwa 35 Kilometer von Paderborn entfernt. Ein Feuerwehrsprecher berichtete von geplatzten Fensterscheiben, zerstörten Dächern und umgestürzten Bäumen. Teils seien die Bäume schon am Stamm umgeknickt, berichtete die Gemeinde Altenbeken bei Paderborn - wie von der Hand eines Riesen getroffen. Verletzte wurden aus Lippstadt zunächst nicht gemeldet. Ein Sprecher des NRW-Innenministeriums sagte, neben Paderborn und Lippstadt seien keine weiteren Orte bekannt, die ähnlich stark vom Unwetter betroffen waren. Beim DWD seien jedoch mehrere Meldungen über Tornados eingegangen - nicht nur aus Lippstadt, sondern etwa auch aus Lüdenscheid und Meschede, sagte ein DWD-Sprecher. Diese Meldungen müssten aber noch überprüft werden.

Unwetter in NRW: 30 bis 40 Verletzte im Raum Paderborn

Update, 20:07: Bei dem heftigen Unwetter sind am Freitag, 20. Mai, im Raum Paderborn 30 bis 40 Menschen verletzt worden, davon mindestens zehn schwer. Das teilte der Kreis am Abend mit.

Unwetter: Tornado-Verdacht in NRW – Menschen in Schwimmbad eingeschlossen

Update, 18:40 Uhr: Der mutmaßliche Tornado in Lippstadt hat massive Schäden angerichtet. Zahlreiche Dächer seien abgedeckt worden und Bäume auf Autos gestürzt. Es habe aber weder Tote noch – nach bisherigen Meldungen – Verletzte gegeben, so ein Feuerwehrsprecher. Im Lippstadter Freizeitbad Cabrioli seien zeitweise etwa 120 Badegäste eingeschlossen gewesen, weil umgestürzte Bäume den Eingang blockierten, so der Sprecher weiter. Zudem sei durch den Sturm im Ortsteil Hellinghausen die Spitze einer Kirche herabgestürzt. Etwa 200 bis 300 Kräfte der Feuerwehr seien im Einsatz.

Auf dem linken Bild sieht man einen entwurzelten Baum, rechts wie Feuerwehrkräfte die Straße freiräumen. (IDZRW-Montage)
Ein mutmaßlicher Tornado hat in Lippstadt eine Spur der Verwüstung hinterlassen. (IDZRW-Montage) © Friso Gentsch/dpa

Ein Video zeigt die Schäden, die der mutmaßliche Tornado hinterlassen hat. Darauf zu sehen sind zahlreiche umgeknickte und umgestürzte Bäume, die dort eine Straße blockieren.

Unwetter NRW: Tornado-Verdacht in Lippstadt

Update, 18:18 Uhr: Durch Lippstadt im Kreis Soest ist vermutlich ein Tornado gezogen. Das teilte die Feuerwehr mit. Es gab schwere Schäden im kompletten Stadtgebiet. Die Feuerwehr ist im Einsatz, weitere Kräfte werden aktuell gesammelt. Aktuell seien Kräfte aus Anröchte, Geseke und Erwitte auf dem Weg nach Lippstadt“, so die Feuerwehr des Kreises Soest.

Unwetter: Warnstufe lila in verschiedenen Kreisen

Update, 17:41 Uhr: Vor allem im Osten des Landes und im Kreis Euskirchen kann es im Laufe des Abends noch zu Orkanböen und „extrem heftigem“ Starkregen kommen. Die Menschen müssten laut Wetterdienst zudem mit Hagelkörnern rechnen. Die Unwetterwarnung der Stufe 4, also lila, galt vielerorts zunächst bis 18 Uhr. Zudem seien auch später am Abend weitere einzelne Gewitter, die aus dem Westen nach NRW ziehen, nicht ausgeschlossen.

Unwetterwarnung NRW: Electro-Festival am Niederrhein evakuiert

Update, 16:51 Uhr: Die Besucherinnen und Besucher des Electro-Festivals „Electrisize“ müssen aufgrund des Unwetters in weiten Teilen von NRW die Veranstaltung in Erkelenz am Niederrhein verlassen. „Als das Gewitter eben losgegangen ist, wurden alle zu ihren Autos geschickt, weil Bauzäune und Planen durch die Gegend fliegen können“, berichtete eine WDR-Reporterin. 2019, als das Festival vor der Corona-Pandemie zuletzt in regulärem Rahmen stattfand, kamen 25.000 Feierwütige. Nun hat das Festival ein abruptes und ungeplantes Ende gefunden.

Unwetterwarnung NRW: Erster Landkreis mit Warnstufe lila – extrem heftiger Starkregen

Update, 16:40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Kreis Euskirchen die höchste Warnstufe (Stufe vier, Farbe lila) ausgerufen. Das bedeutet eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit Orkanböen, extrem heftigem Starkregen und Hagel. Demnach könnte es dort zu heftigeren Unwetter-Auswüchsen kommen. Die Warnung gilt zunächst bis 17:30 Uhr, unter anderem ist auch der direkt nebenan in Rheinland-Pfalz liegende Kreis Ahrweiler betroffen.

Unwetterwarnung NRW: Umweltamt warnt vor leichtem Hochwasser an der Erft

Update, 15:58 Uhr: Wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) meldet, kann es infolge des Unwetters am Freitag (20. Mai) zu leichtem Hochwasser im Bereich der Erft kommen. „Im Laufe des Abends könnte der Hochwasser-Informationswert 1 an manchen Nebenläufen der Erft überschritten werden“, hieß es am Nachmittag in einer Vorab-Informationen zur hydrologischen Situation in NRW.

Eine genaue räumliche Vorhersage der betroffenen Gebiete ist nach Angaben des LANUV nicht möglich. Durch den voraussichtlich lokal begrenzten, kleinräumig vorkommenden Starkregen könnten vor allem an kleineren Bächen rasche und deutliche Anstiege der Wasserstände die Folge sein. Eine Überschreitung des Informationswerts 1 bedeutet, dass ein Gewässer über die Ufer treten und anliegende landwirtschaftliche Flächen oder Straßen überfluten kann. Bebaute Gebiete erreicht das Wasser in dem Fall noch nicht.

Unwetterwarnung ab Freitagnachmittag, 20. Mai – für diese Kreise und Städte

NRW: Meteorologe spricht von Lebensgefahr – WDR-Sondersendung

Update, 15:42 Uhr: Erst im Laufe des Tages und späteren Abends wird sich herausstellen, wie hart das Unwetter NRW wirklich getroffen hat. Darüber wird auch der WDR ab 17 Uhr in einer fünfminütigen Sondersendung berichten. „Aufgrund der angekündigten dramatischen Wetterlage für NRW ändert der WDR heute, am 20. Mai sein Programm und sendet um 17 Uhr eine fünfminütige Sonderausgabe „WDR aktuell“ im WDR Fernsehen“, so der Kölner Sender in einer Mitteilung.

Unwetterwarnung NRW: Meteorologe spricht von Lebensgefahr

Update, 15:24 Uhr: Laut Meteorologe Alban Burster von wetter.com sorgt das vor allem für den Nachmittag in NRW erwartete, heftige Unwetter sogar für Lebensgefahr. „Bitte gehen Sie rein, wenn dieses Monster aufzieht. Draußen hat man nichts mehr verloren. Die Schäden, die entstehen werden, können schon enorm sein, auch an der Infrastruktur.“ Demnach bestehe sogar Lebensgefahr, wenn das „Extremwettermonster“ anrollt.

Unwetter NRW heute: Gewitter aus Westen nur Vorbote für Schlimmeres?

Update, 14:55 Uhr: Beim Unwetter, das sich in NRW aktuell vor allem durch Starkregen äußert, handelt es sich laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes aktuell noch für einen Vorboten. Demnach stelle sich aktuell eine Gewitterlage samt Unwetterpotential ein, die allerdings erst am Nachmittag und Abend mit Durchzug eines Gewittertiefs ihren Höhenpunkt findet. Dann sind auch weitere lokale Orkanböen und vereinzelte Tornados nicht ausgeschlossen.

Unwetterwarnung: DWD löst rote Warnstufe aus – welche Orte jetzt betroffen sind

Update, 14:17 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst DWD spricht für mehr als die Hälfte von NRW inzwischen eine rote Warnstufe aus. Das bedeutet eine Unwetterwarnung der Stufe 3, also die zweithöchste. „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 35 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 3 cm“, schreibt der Wetterdienst.

Unwetterwarnung heute: Minister mit drastischer Warnung – „Bleiben Sie zu Hause“

Update, 14:06 Uhr: Laut kachelmannwetter.de ist es bald soweit; in den kommenden Minuten soll der erste „blitzintensive Cluster“ den Westen von NRW treffen. Entsprechende Warnhinweise zeigt auch der Stormtracking-Radar des Wetterportals an. Aktuell formiert er sich nördlich von Aachen und reicht sogar bis Düren rein.

Unwetter zieht Richtung NRW – Köln, Rhein-Sieg-Kreis und Bergisch Gladbach bereiten sich vor

Update, 13:28 Uhr: NRW bereitet sich aktuell auf das für den Nachmittag erwartete Unwetter vor. Die Stadt Köln etwa sagt schwere Gewitter, verbunden mit Starkregen, Hagel und schwere, teilweise orkanartige Sturmböen voraus. Auch der Rhein-Sieg-Kreis warnt die Bevölkerung vor einer „dynamischen Wettersituation“.  Das heißt, dass es zwar ausgiebig regnet, der Niederschlag aber an vielen Orten gleichzeitig stattfindet und nicht lokal begrenzt ist.

Und auch in Bergisch Gladbach starten die Vorbereitungen. Bei Blitzeinschlägen etwa bestehe Lebensgefahr, weshalb der Aufenthalt im Freien und in der Nähe von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen nicht zu empfehlen ist.

Unwetterwarnung heute: Minister mit drastischer Warnung – „Bleiben Sie zu Hause“

Update, 12:14 Uhr: NRW-Innenminister Herbert Reul hat im Zuge des für den heutigen Freitag (20. Mai) erwarteten Unwetters zur Vorsicht aufgerufen. „Bleiben Sie bitte zu Hause. Vermeiden Sie Aufenthalte im Freien. Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Gehen Sie nicht in Keller oder tiefer gelegene Geschosse“, so Reul gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Zudem mahnte er, die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) „sehr ernst“ zu nehmen.

Unwetterwarnung heute: Meteorologen warnen vor „exzessivem Starkregen“ – Bonn mahnt zur Vorsicht

Update, 12:03 Uhr: Auch die Stadt Bonn weist Bürgerinnen und Bürger auf das heutige Unwetter hin – und erklärt, dass sich solche Wetterereignisse künftig häufiger wiederholen könnten. „Die Gefahr heftiger sommerlicher Regenfälle, oft begleitet von Gewittern, nimmt in den nächsten Wochen und Monaten wieder zu. Solche extremen Ereignisse können lokale sintflutartige Überschwemmungen zur Folge haben, wie in den letzten Jahren wiederholt im Bonner Stadtgebiet geschehen, erklärt die Stadt.

Unwetterwarnung heute: Wetterportal warnt vor „exzessivem Starkregen“ und Tornados

Update, 11:50 Uhr: Auch das „European Storm Forecast Experiment“, kurz „Estofex“, warnt ab Nachmittag vor schweren Unwettern in NRW. Das Portal weist insgesamt drei Wetter-Warnstufen aus, für Deutschland gilt am heutigen Freitag (20. Mai) mit Stufe drei bereits die höchste aller Warnstufen. Demnach steht die Warscheinlichkeit, dass es im Umkreis von 40 Kilometern zu extrem starkem Unwetter kommt, bei 15 Prozent. Es wird vor extrem hoher Windgeschwindigkeit, großen Hagelkörnern, Tornados und exzessivem Starkregen gewarnt.

Unwetterwarnung heute in NRW: Jörg Kachelmann mit wichtigem Rat an Eltern

Update, 10:54 Uhr: Jörg Kachelmann hat auf Twitter ebenfalls vor dem Unwetter gewarnt. „Bitte Kinder, die im angedachten Haupt-Unwetterstreifen in irgendwelchen Waldwochen etc. sind, rechtzeitig aus den Waldwochen holen“, schreibt der 63-Jährige auf dem Sozialen Netzwerk. Bei Waldwochen handelt es sich um Kindergarten-Aktionen, bei denen Kids über mehrere Tage verteilt Ausflüge ins Grüne machen, um Flora und Fauna besser kennenzulernen. Angesichts der Sturmwarnung aber besser nicht heute, wie Kachelmann empfiehlt

Unwetterwarnung heute: Warnstufe Orange in NRW – Köln macht Schulen dicht

Update, 10:39 Uhr: Auch die größte NRW-Stadt Köln bereitet sich auf das ab 12 Uhr am Freitag (20. Mai) wütende Unwetter vor. Wie die Stadt erklärt, findet im gesamten Regierungsbezirk Köln, außer bei Abiturprüfungen und Prüfungen in den Berufskollegs, ab 11:30 Uhr kein Unterricht in Präsenz mehr statt. Der Grund: Das Unwetter lasse einen „geordneten Unterrichtsbetrieb in Präsenz ohne eine Gefährdung von Schülerinnen und Schülern in Teilen des Regierungsbezirks Köln ab dem späten Vormittag“ nicht weiter zu.

Unwetterwarnung heute: Warnstufe Orange in NRW – 120 Menschen stecken in S-Bahn fest

Update, 10:05 Uhr: Infolge des Unwetters, welches bereits seit dem 19. Mai über NRW wütet, ist es am Donnerstag in Düsseldorf zu einem Feuerwehreinsatz in einer S-Bahn gekommen. Demnach kam es aufgrund einer sturmbedingten Oberleitungsstörung zu einem Stromausfall auf der Strecke, etwa 120 Personen befanden sich in der Bahn und mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Unwetterwarnung heute: DWD-Warnung für NRW

Update vom 20. Mai, 09:24 Uhr: Neuer Tag, neue Unwetter-Warnung für NRW. Nachdem es am gestrigen Donnerstag in Teilen von NRW regnete, donnerte, blitzte und hagelte, könnte es am heutigen Freitag noch einmal besonders ungemütlich werden. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) gilt seit Morgen bereits für ganz NRW die Warnstufe Orange, was eine Warnung vor markantem Wetter bedeutet. Diese Warnung gibt von 13 bis 20 Uhr.

Unwetterwarnung NRW: Überflutungen und Tornados drohen am Freitag

Update, 19:53 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine neue Unwetterwarnung für NRW herausgegeben, die es in sich hat. Ab Freitagmittag (20. Mai) soll erneut ein Gewittertief von Westen über das ganze Land ziehen. Laut der DWD-Vorabinformation kann es dabei zu extremen Gewittern mit „massiven Auswirkungen“ kommen. Das heißt: Orkanböen bis 130 km/h oder sogar Tornados, Hagel-Körner bis 5 Zentimeter und heftiger bis extremer Starkregen, der auch für Überflutungen sorgen könnte. Der Wetterdienst rechnet damit, dass durch das Unwetter am Freitag auch Infrastruktur beeinträchtigt werden könnte. Die Warnung gilt vorerst bis Freitabends umd 21 Uhr.

Unwetterwarnung in NRW: Hochwasser-Gefahr am Freitag – Bahn stark eingeschränkt

Update, 18:50 Uhr: Auch am Freitag sollen wieder Unwetter über ganz Nordrhein-Westfalen ziehen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet dabei vor allem mit viel Starkregen und somit auch Hochwasser- oder gar Überflutungs-Gefahr. Deshalb hat nun das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) den Hochwasserinformationsdienst aktiviert. Dort informiert die Behörde ab sofort durchgehend über die aktuelle Gefahren-Lage.

Warnung in NRW: Etliche Bahn-Störungen durch Unwetter

Update, 17:22 Uhr: Das Unwetter führt bei der Bahn in NRW zu Ausfällen und Verspätungen. Im Zuge der starken Gewitter haben ein halbes Dutzend umgestürzter Bäume am Niederrhein und im Münsterland Bahnstrecken blockiert. Zwischen Düsseldorf und Leverkusen stürzte ein Baum auf die Nord-Süd-Hauptstrecke. Dort werde hoffentlich ein Teil der Strecke bald wieder freigegeben werden können, sagte ein Sprecher der Deutsche Bahn am Donnerstag auf dpa-Anfrage. Die Störung der S-Bahn-Linie 6 zwischen Düsseldorf und Köln könne dagegen länger dauern.

Unwetterwarnung in NRW: Gewitter zieht nach Osten – doch nächster Sturm kommt

Update, 16:43 Uhr: Nach dem kurzen aber heftigen Sturm gibt es für den Westen von NRW wieder Entwarnung. Vor allem in der Eifel und Rheinland wie zum Beispiel Aachen, Köln oder Düsseldorf hat sich die Lage etwas beruhigt. Zumindest vorerst, denn bis 22 Uhr am Donnerstag besteht laut Wetterdienst (DWD) die Gefahr vor weiteren schweren Gewittern mit Starkregen und Orkanböen bis 120 km/h. Auch am Freitag (20. Mai) ist wieder mit Unwetter zu rechnen. Am Nachmittag gab es Unwetter in Köln und auch ein heftiges Gewitter in Aachen. Derzeit befindet sich das Unwetter noch in den Regionen um Bonn, Münster und Teilen des Ruhrgebiets.

Unwetterwarnung in NRW ab 14 Uhr – Warnstufe Orange im Ruhrgebiet

Update, 14:05 Uhr: Wie sieht es an der Unwetter-Front in NRW aus? Aktuell, Stand 14 Uhr, ist vor allem der Westen des Bundeslands von „Warnungen vor markantem Wetter“, also Warnstufe Orange, betroffen. Dies schließt unter anderem die Regionen Aachen, Kleve, Bocholt, Wesel, Viersen und Krefeld ein. Allerdings schwelt das Unwetter inzwischen auch schon über den Ruhrgebiet, unter anderem Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen haben ebenfalls Warnstufe Orange.

Unwetter heute in NRW: Starkregen, Hagel und Orkan ab 14 Uhr – Tornado-Gefahr am Freitag

Update, 12:47 Uhr: Ein Blick auf die aktuelle DWD-Wetterkarte offenbart eine gewisse „Ruhe vor dem Sturm“. Aktuell gilt für den Kreis Euskirchen die Warnstufe Orange, ebenfalls für die Regionen um Daun und Wittlich. Der Rest von NRW ist aktuell noch grün. So richtig losgehen soll es aber ohnehin erst um 14 Uhr, auch in Köln wird dann ein Unwetter erwartet, ebenso wie heftiges Gewitter in Aachen.

Unwetter heute in NRW: Starkregen, Hagel und Orkan – Freitag Tornado-Gefahr

Aktualisierte Erstmeldung vom 19. Mai, 9:57 Uhr: Köln – Während am Vormittag des heutigen Donnerstags (19. Mai) in weiten Teilen von NRW noch die Sonne scheint und Menschen mit dem T-Shirt zur Arbeit fahren, ist man gut beraten, für den Nachmittag keine Pläne draußen im Freien zu machen. Denn, auch wenn es nach dem schönen Wetter der vergangenen Tage kaum zu glauben scheint: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, soll es ab etwa 14 Uhr in den westlichen Teilen des Bundeslandes örtlich zu schweren Unwettern und Gewittern kommen.

Unwetter-Alarm also am Donnerstag, 19. Mai. Teile von NRW wurden bereits am Montag von schwerem Unwetter heimgesucht. In Essen wurde ein Mann von einem Blitz getroffen und lebensgefährlich verletzt. (bs) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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